Text der Petition
Mit der Petition wird gefordert, dass ein Branchenmindestlohn für Mitarbeiter von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) eingeführt wird.
Begründung
Die Lebenshaltungskosten steigen. Besonders für Mitarbeiter von Behindertenwerkstätten stellt dies ein besonderes Problem dar, da diese auf Grund ihrer körperlichen und psychischen Konstitution oft nur für die nötigen Dinge des Leben arbeiten, zumal die Lebenshaltungskosten für diese Personengruppe (durch Medikamente, medizinische Hilfsmittel, etc.) eine besondere finanzielle Belastung darstellen.
Die Schaffung eines Rahmens, in dem diese Bevölkerungsgruppe (welche rund 300.000 Menschen ausmacht) finanziell aus dem Rande des Existenzminimums herausgeholt wird, ist alleine schon aus Gründen der Teilhabe und der Gleichbehandlung von Nöten. Die Einrichtung eines Mindestlohnes von 5 EUR aufwärts (unter Berücksichtigung von Grundsicherung und Renten) würde dieses ermöglichen.
Was wären denn die Alternativen? Die Leute wegsperren? Wie früher als "Dorfidiot" für sich selber "sorgen" lassen?
Wenn man den Vorschlag des Petenten zum logischen Ende weiter spinnen würde, dann müssten alle diese Betriebe als reine Wirtschaftsbetriebe geführt werden. Mit allen Konsequenzen. Bis hin zur Insolvenz, wenn am Ende vom Geld noch Monat übrig ist. Das wäre auch keine Lösung.
Da müssten Aktion Mensch & Co. aber noch viel mehr Lose verkaufen, um das zu finanzieren.
Ich denke, wir haben da unterm Strich ein ganz brauchbares System.