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Diskussion zur Petition 92594

Energiegesetze

Staatliche Zuschüsse bei Kauf/Installation neuer Solaranlagen und Energiespeicher anstelle von EEG-Vergütungen vom 25.03.2019

Diskussionszweig: Erst einmal für Kleinanlagen und Eigenverbrauch die Bürokratie abschaffen

denkende Zicke | 07.06.2019 - 17:29 (Zuletzt geändert am 07.06.2019 - 18:51 von denkende Zicke )

Erst einmal für Kleinanlagen und Eigenverbrauch die Bürokratie abschaffen

Anzahl der Antworten: 4

Nicht immer die GROSSEN fördern !!!! Tut mal was für den kleinen Eigenverbraucher !!!

Hier in DE sind selbst bei Kleinstverbrauch die bürokratischen Forderungen so hoch, dass nur wenige sich Stecker-Solaranlagen ( oder Leistungsgleiche Kleinanlagen) kaufen. Wir haben doch die besten Stromnetze, warum aber haben komischerweise andere EU-Länder sinnvollere Regeln?

Die Genehmigungs-Praxis der Stadtwerke bzw. Stromanbieter sollte man besser dank Lobbyarbeit Verhinderungs-Praxis nennen.
Die meisten Haus-Besitzer wollen nur ihren Eigenverbrauch (oder Grundverbrauch) erzeugen, um damit hohe Stromkosten senken. Dafür bekommt man keine staatlichen Zuschüsse, warum bekommen Großerzeuger Zuschüsse ???
Leider geht das nur sinnvoll mit Wechselrichtern die parallel zum speisenden Netz der Stadtwerke arbeiten. Je nach augenblicklicher Sonneneinstrahlung wird eine bestimmte Menge (Leistung) Strom erzeugt, eine Speisung ins Stromnetz der Stadtwerke ist nicht erwünscht, aber auch nicht zu verhindern. Genauso wenig wie im nächsten Moment wieder Strom (Leistung) von den Stadtwerken bezogen wird und zu bezahlen ist, weil eine Wolke die Sonneneinstrahlung verringert.

Wenn man das ungewollte Einspeisen ins öffentliche Netz schon nicht verhindern kann will man keinesfalls diese Leistung bezahlt bekommen, sonst müsste man dafür sogar noch als Unternehmer die Einnahmen von wenigen € versteuern. Also 5 € bekommen, dafür viele Hundert € Steuerberaterkosten als Unternehmer bezahlen.
Natürlich muss man dann den Zählerplatz auf neusten Stand vom lizenzierten Elektriker der Stadtwerke für einige tausend € umbauen lassen und für den weiteren Zähler auch Zählergebühren zahlen.

Wer würde diesen Genehmigungs-Anmelde-Schwachsinn für die Grundlast von ca. 200-400 Watt mitmachen ? So wird nichts aus Eigenveranwortung, Eigenstromerzeugung und CO2-einsparung, die von der EU gefordert wird.
Und erst recht nichts mit der grünen Energiewende

Oder man wird wirklich Großeinspeiser, bekommt dicke ca 10 cent pro Kwh Einspeisevergütung, die die Nachbarn bezahlen und die Nachteile von Großanlagen erleben, zahlt vom Gewinn den Steuerberater... aber das kann man nicht als Normalverdiener.
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