Text der Petition
Mit der Petition wird die Schaffung einer bundeseigenen Solargesellschaft gefordert.
Begründung
Ich begründe wie folgt!
Die Schaffung einer bundeseigenen Solargesellschaft soll preiswert durch erneuerbare Energie, preiswerten Strom auf den Markt bringen.
Sozialstrom für alle, aber auch Reingewinne teilweise hieraus zur Stärkung der Rentenkasse und anderen Sozialbereichen, Gesundheitspflege usw. verwenden dürfen .
Der Staat als Stromproduzent unterstützt durch Inhaberschuldverschreibungen, die gestückelt ab 100, 500, 1000 Euro zu haben sind und eine Verzinsung von 4 % haben, mit eine Laufzeit von max. 30 Jahren.
Der Bürger soll die Möglichkeit erhalten, hier Kapital bildend dran beteiligt werden, um so auch in der Mitgestaltung und Umsetzung in neue Energien teilhaben dürfen .
Ich denke an Solarparks, aber auch an Windkraftanlagen. Die Verzinsung mit Zinseszins wird am Ende der Laufzeit mit ausbezahlt. Hierfür sind Rücklagen ebenfalls zu tätigen. Kapitalbildung als Zusatz zur Altersvorsorge.
Ich bitte darum, den Vorschlag zu prüfen bzw. diese Petition für eine Diskussion zu veröffentlichen.
AW: Bundeseigene Solargesellschaft? Nach Betrachtung wie „bundesdeutsch oder bundeseigen“ gehandelt wird, kommen mir ernsthafte Zweifel ob der Fähigkeit im Sinne von marktwirtschaftlichen Prinzipien überhaupt handeln zu können. Stichworte könnten da sein Flughafen Berlin-Brandenburg (BER), Elb- Philharmionie Hamburg, Oper Köln, Stuttgart 21, Hochmoselübergang.
Eine Studie der Hertie School of Governance, in der 170 öffentliche Projekte zwischen 1960 und 2015 untersucht wurden, kam zum dem Ergebnis, dass öffentliche Projekte im Durchschnitt 73 Prozent teurer als vorgesehen waren. An das wirtschaftliche „Erfolgserlebnis“ der Treuhandanstalt, ihres Zeichen „Anstalt des öffentlichen Rechts“ möchte ich erst gar nicht denken.
Warum also könnte eine bundeseigene Solargesellschaft günstiger sein und günstiger wirtschaften wie ein etabliertes Unternehmen angesichts fehlender Kompetenz im öffentlichen Verwaltungsapparat, politisches Kalkül und schlechte Öffentlichkeitsarbeit? Bereits jetzt kaufen sich Ministerien "Beratung von Außen" ein, weil sie es fachlich nicht gebacken bekommen.
Was zeichnet eine bundeseigene Gesellschaft im Gegensatz zur freien Wirtschaft besonders aus, um eine solche Tätigkeit auszuführen? Wird doch jetzt schon „Sozialstrom für alle“ gefordert, bereits mit „Reingewinn“ spekuliert obendrein soll es 4% Verzinsung aufs Kapital geben und Rücklagen sollen auch noch gebildet werden.
Mal abgesehen vom Gehalt der Geschäftsführung, im Range von Staatssekretäre und der Stellvertreter, die Dienstfahrzeuge, so mal gute 600 - 800 Mitarbeitende, deren sachliche Büroausstattung, die Lizenzgebühren für die Software, Miete für Büroflächen, Unterhalt wie Energiekosten, Steuer und Versicherungen, frage ich mal:
Welchem sozialistischen Rechenschieber entspringt denn dieses Geschäftsmodell?