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Diskussion zur Petition 130023

Öffentliche Sicherheit

Abschaffung des Gesetzes zur Beschränkung des Verbringens oder der Einfuhr gefährlicher Hunderassen ins Inland vom 22.01.2022

Diskussionszweig: Deutscher Schäferhund und Golden Retriever/ Labrador führen die Beißstatistik an

Nutzer2917297 | 09.03.2022 - 16:40 (Zuletzt geändert am 10.03.2022 - 09:52 von Nutzer2917297 )

Deutscher Schäferhund und Golden Retriever/ Labrador führen die Beißstatistik an

Anzahl der Antworten: 4

Frage: warum sind die o.g. Hunderassen nicht "gelistet" ?

Die vermeintlich "gefährlichen" Hunderassen fallen hingegen kaum durch Biss-Attacken auf. Diese liegen in der Beißstatistik sogar noch weit hinter Boxer, Dackel und Jack Russel Terrier.

Schuld an Beiß-Attacken ist jedoch immer der Mensch. Gleichgültig ob "Handtaschen-Hund" oder großer Hund - alle Hunde müssen vernünftiges Sozialverhalten lernen.

Ich befürworte einen Hundeführerschein BEVOR ein Hund angeschafft wird und zusätzlich die Pflicht zum Besuch einer Hundeschule mit dem Hund ( ggf. jährliche Wiederholung oder Wiederholung alle 2 Jahre)

Kleinkinder werden oft in Kopf und Hals gebissen, weil Hunde sie damit wie Welpen erziehen wollen. Kinder verhalten sich aber nun einmal ganz anders als Welpen. Es liegt ergo am Halter seinem Hund (Hunden) zu vermitteln, dass der Hund nicht "Aufpasser" ist und Kinder nicht von ihm zu maßregeln sind.

Eindeutig: Mitzeichnung

Nachtrag:
auch sollten die Haltungsbedingungen der Hunde geprüft werden und Hundehaltern die Auflagen erteilt werden, Hunde nach ihrem Wesen zu beschäftigen.
Hütehunde / Jagdhunde sind z.B. oftmals absolut unterfordert und benötigen einen Ausgleich, den die Halter zu gewährleisten haben.
Als Beispiel: "Agiliti" für Hütehunde, "Nasen-Aufgaben" für Jagdhunde o.ä.
Damit würde verhindert, dass Hunde als "Spielzeug" für Kinder und/oder als "Statussymbol" für Erwachsene angeschafft werden.
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