Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Petitionsausschusses des deutschen Bundestages. Jedermann hat die Möglichkeit, Bitten oder Beschwerden an den Deutschen Bundestag zu richten.

Um direkt zu entsprechenden Bereichen zu springen verwenden Sie die Sprungmarken wie folgt:

Auf dem Bild sehen Sie ...

Diskussion zur Petition 175929

Gesetzliche Krankenversicherung

Verpflichtende Einzahlung aller Bürger in die gesetzliche Krankenversicherung vom 17.12.2024

Diskussionszweig: Könnte bei Selbstständigen problematisch werden

SozialLiberalGerechtRLP | heute - 12:10

Könnte bei Selbstständigen problematisch werden

Anzahl der Antworten: 2

Ich bin eher für die Petition - zeichne auch mit. Es erschließt sich mir z. B. nicht logisch, weshalb man einem angestellten Top-Verdiener es ermöglichen sollte, sich NUR privat zu versichern - wodurch dieser ggf. noch mehr Geld einspart. Es ist ja hier auch zu vermuten, dass bei höherem Verdienst ein besserer/gesünderer Lebensstil möglich ist - und eher "bessere" Risiken in den privaten Krankenversicherungen landen. Dann mit niedrigeren Beiträgen.

Eine Beitragsbemessungsgrenze, damit die Beiträge nicht ins unendliche schießen + die Pflicht für alle die angestellt beschäftigt sind sich gesetzlich zu versichern ... wäre sinnvoll. Private Krankenversicherungen sind ja weider ZUSÄTZLICH möglich, so wie es für Menschen schon ist, die verpflichtet sind, sich gesetzlich zu versichern.

Bei Beamten wäre der Staat/Dienstherr ähnlich einem Arbeitgeber behandelbar - hier keine Probleme.


Lediglich die Selbstständigen tauchen öfter mal in den Medien auf: Wenn sich günstig (obwohl nicht superrreich) versichert wurde, privat. Und dann später im Alter die Beiträge in die Decke gehen. Nicht genug vorgesorgt. Nicht mehr leistbar - und man will in die gesetzliche KV. (Da gibt oder gabs zumindest in der Vergangenheit dann auch mal Probleme, wo das erschwert war, diese Rückkehr.)

Ich sehe hier vor allem die Problematik, des fehlenden Arbeitgeber-Anteils (bei Beamten würde der Staat/Dienstherr diesen wahrnehmen). Eine logische Kontruktion mit der ich hier kontern könnte wäre zum Beispiel: Den müssen die Selbsttändigen eben auch selber mitverdienen, sonst lohnt es sich ggf. nicht und angestellt in einem Unternehmen (mit andern zusammen) wärs effizienter. Die Frage ist, inwiefern das Sinn macht. Bestimmte Berufe (Freiberufler und sowas) stellt man sich ja eher als allein arbeitend vor. (Fotograf und ähnliches.) Könnten die das wettbewergsfähig auf die Preise umlegen und sich da so schnell umstellen - wenn sie sich ggf. teuerer gesetzlich versichern müssten?

Mehr Aufwand käme auch mit - da da ja dann Einkommen, etc. nachgewiesen werden muss und in der Regel kein fixer Lohn. (Wobei hier mit der IT in modernen Zeiten man eigentlich nicht zu sehr befürchten sollte bzw. sicher viel Spielraum zu optimieren noch.)
1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich