Text der Petition
Mit dieser Petition wird gefordert, die Rechtsgrundlage für die Feststellung rechtlicher Vaterschaft um Regelungen für biologische Väter zu erweitern, die durch Betrug ungewollt und ohne Mitspracherecht in die Vaterschaft gezwungen wurden. Eine biologische Vaterschaft soll nicht zwangsläufig zur rechtlichen Vaterschaft führen, wenn dem Vater durch die Mutter die Möglichkeit verwehrt wird, sich von Beginn an auf die neue Lebenssituation einzustellen.
Begründung
Mit der Befruchtung einer Eizelle wird der biologische Vater zu 50% mit Verantwortungen dem Kind gegenüber belegt. Hierbei spielt es keine Rolle, ob er von der Kindesmutter über Verhütung belogen wurde oder ob er von seiner biologischen Vaterschaft erst Jahre nach der Geburt des Kindes erfährt. Frauen wird hier die Macht gegeben, den weiteren Verlauf des Lebens eines Mannes maßgeblich zu bestimmen, ohne dass dem Mann auch nur das Recht gegeben wird, seine Meinung einzubringen. Dies kann beim Mann zu erheblichen Schäden führen, sowohl psychisch als auch finanziell. Rechtlich wird argumentiert, dass die Eintragung als rechtlicher Vater der einzige Weg ist, das Kindeswohl zu sichern, obwohl von Kinderpsychologen belegt ist, dass dies nicht unbedingt der Fall ist. Zudem sollte es nicht zulässig sein, dass eine Frau einen Mann über Jahre in einem so wichtigen Thema belügen kann, und ihn dann vor die Wahl stellt zu zahlen oder Sorgerecht für ein Kind zu übernehmen, das er nie kennenlernen durfte und das nun einen tiefen Einschnitt in das vom Mann aufgebaute Leben darstellt. Die rechtliche Grundlage eines durch die Mutter absichtlich aus dem Leben des Kindes ausgeschlossenen Vaters darf nicht dieselbe sein wie die eines Vaters, der wissentlich und willentlich ein Kind zeugt und dieses dann verlässt.
Es wird Zeit, einen rechtlichen Weg zu finden, der Kinder absichert, ohne zugleich das Leben von betrogenen Vätern zu ruinieren und ihre Persönlichkeitsrechte zu übergehen.
Wenn eine Frau den Mann als unwissenden Samenspender benutzt weil sie unbedingt schwanger werden will und dem Mann nichts davon sagt dann kann sie hinterher an den biologischen Vater auch keine Forderungen stellen. Unwissend ist der Mann wenn er davon ausgehen kann das es nur um Sex geht (also Sex nur zum Spaß und nicht zur Fortpflanzung), wenn also ein Kinderwunsch seitens der Frau nicht angesprochen wurde und der Mann verhütet oder die Frau behauptet zu verhüten.
Dabei spielt es keine Rolle ob die Frau den Mann bezüglich Verhütung belogen hat oder ob die Verhütung die der Mann vorgenommen hat (Kondom) von der Frau manipuliert wurde.
Soweit ich weiß ist es aktuell dem Gesetzgeber egal wie die Schwangerschaft zustande gekommen ist, das sollte es aber nicht.
Familienplanung geht nur zu zweit und einvernehmlich. Wenn eine Frau schwanger werden will muss sie dies dem Mann vorher mitteilen. Sich eine Schwangerschaft zu erschleichen (mit welchen Tricks auch immer) sollte nicht erlaubt sein.
Die Frau kann auch legal eine künstliche Befruchtung in betracht ziehen. Die Männer die dafür Ihren Samen spenden tun dies wissentlich und freiwillig.
Es gibt bei dem Thema noch zahlreiche andere Konstellationen (wer was wollte oder wusste oder gemacht hat oder nicht gemacht hat) aber hier geht es nur darum das ein Mann nicht gegen sein Wissen und Willen als Samenspender ausgenutzt werden darf. Den das plötzlich ein Kind in das Leben des unwissenden biologischen Vaters tritt ist eine enorme Veränderung im Leben, das darf die Mutter nicht einfach absichtlich so machen. Und natürlich muss auch die Situation des Kindes betrachtet werden.
Bleibt nur noch die Frage wie das am Ende vor Gericht alles zu beweisen ist und welche juristischen Folgen das hat. Denkbar wäre das der Mann dadurch keinerlei Verpflichtungen auferlegt bekommt und die Mutter dem Kind die Wahrheit erklären muss wenn das Kind alt genug dafür ist und sofern das Kind das wissen möchte. Die Gesetze sollten so ausgestaltet sein das sie ein differenziertes Bild der Situation abbilden können. Daher habe ich die Petition mitgezeichnet.