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Diskussion zur Petition 180028

Dienstpfllicht

Einjährige Zivildienstpflicht mit einem Recht auf Verweigerung vom 06.04.2025

Diskussionszweig: Corona...

lerchenzunge | 17.06.2025 - 01:14

Corona...

Anzahl der Antworten: 5

mir ist bewusst, dass hier der Vorwurf kommen wird, dass das themenfremd ist und nicht hierhergehört.
ABER: ich glaube, dass dies zumindest unterbewusst für viele Jugendliche eine Rolle spielt und daher doch betrachtet werden muss:

Gerade die aktuelle Generation der Jugendlichen wurde durch die Coronamassnahmen ganz ausgesprochen massiv eingeschränkt und quasi um Monate oder gar Jahre ihrer Jugend gebracht, durch Schulausfälle, durch unzureichenden Fernunterricht und damit Versäumnisse, die mühsam aufgeholt werden mussten, durch eingeschränkten und belastenden Unterricht unter Coronabedingungen, durch Verbote, sich mit Freunden zu treffen, durch Verbote, sich in Parks oder sonstwo im öffentlichen Raum in Gruppen zu treffen, durch vorübergehende Schliessung von Jugend- und Freizeitangeboten. Und all dies vorrangig nicht im Interesse dieser Jugendlichen, die zumeist nicht ernsthaft von Corona bedroht waren, sondern vorrangig im Interesse der Risikogruppen.
Kurzum: von diesen Jugendlichen wurde schon ziemlich viel Solidarität mit der Gesellschaft gefordert und abverlangt.

Ich denke, dass dies ein bedeutender Grund für die überwiegende Ablehnung von Zwangsdiensten, sei es Wehr- oder Zivildienst, ist! Viele Jugendliche dürften der Auffassung sein, dass ihnen schon genug im Interesse der Gesellschaft abverlangt wurde und sie nun auch mal das Recht haben, ihre eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen.

Meiner Meinung nach wäre jeder Zwangsdienst, Wehr- oder Zivildienst, ein Überspannen des Bogens "Solidarität", jedenfalls für die aktuelle Generation der Jugendlichen!
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