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Diskussion zur Petition 61453

Verbraucherschutz

Keine Umsetzung von Artikel 20 Tabakproduktrichtlinie 2014/40/EU (elektronische Zigaretten) vom 07.10.2015

Diskussionszweig: Die E-Zigarette ist das Tor zur Tabakhölle

Zillatron | 06.01.2016 - 10:50 (Zuletzt geändert am 08.01.2016 - 18:43 von Zillatron )

Die E-Zigarette ist das Tor zur Tabakhölle

Anzahl der Antworten: 6

Jedenfalls ist das einer der Teufel, die immer wieder an die Wand gemalt werden, wenn Gründe für eine möglichst restriktive "Regulierung" genannt werden.

Doch wie groß ist diese vermeintliche Gefahr wirklich?
Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die das belegen oder zumindest den Verdacht nahelegen?

Nein! Ganz im Gegenteil!

In einer großen Metastudie, in der über 100 wissenschaftliche Arbeiten ausgewertet wurden, kommt Public Health England zu dem Schluß, dass es keinerlei Hinweise auf die Existenz dieses Schreckgespenstes gibt. Die Daten haben auch etliche wichtige englische Gesundheitsorganisationen überzeugt. Einschließlich des Britischen Kerbsforschungszentrums (CRUK) und der größten Anti-Raucher-Organisation (ASH). Der Konsens ist, dass Dampfen selbst bei pessimistischer Betrachtung mindestens 95% weniger schädlich ist als Rauchen. Und weit und breit kein "Gateway" in Sicht. (Zitate und Quellen leider nur auf Englisch verfügbar.)


Doch man braucht keine Raketenwissenschaft um die Absurdität dieser Schreckensvision zu erkennen. Gesunder Menschenverstand reicht. Für diesen Weg zur Hölle wären mehrere Schritte nötig.


Mit der Verfügbarkeit und Bekanntheit (und nicht zuletzt durch die Neugier, die die ganze Negativpropaganda hervorruft) steigt natürlich auch die Zahl der (oft jugendlichen) Nichtraucher, die mit E-Zigaretten experimentieren. Das kommt weder unerwartet, noch ist es für sich alleine eine Bedrohung des Wohls der Kinder, auch wenn es oft so dargestellt wird. Dabei wird nämlich immer verschwiegen, dass parallel dazu die Zahlen derer, die mit dem Rauchen experimentieren deutlich zurückgegangen ist. Die Gesamtzahl der risikobereiten Selbstversuchler bleibt weitgehend konstant. Und sie wird sich wohl auch nicht wesentlich ändern. Was sich immer wieder ändert, ist nur die Art des verbotenen Risikoverhaltens, das jeweils besonders reizvoll erscheint.

Doch erst wenn aus den unvermeidlichen Experimenten eine Gewohnheit wird, kann man überhaupt einen möglichen "Gateway"-Effekt in Erwägung ziehen. Und da sieht es bereits düster aus für die Untergangspropheten. Denn bei der unheilschwangeren Präsentation der "erschreckenden" Zahlen wird immer wieder verschwiegen, dass sie nur deshalb so groß sind, weil oft bereits ein einziger Zug an der E-Zigarette eines Bekannten reicht, um in diesen Statistiken aufzutauchen. Nur die Zahl derer, die regelmäßig Dampfen hat hier eine echte Aussagekraft. Und die ist immer noch verschwindend gering.

Als die besorgten Statistiker endlich auf den Trichter kamen, auch mal nach dem Nikotingehalt der Experimentiergeräte zu fragen, mussten sie zu ihrem Erstaunen feststellen, dass die überwiegende Mehrheit gar kein Nikotin verwendet. Also wurde kurzer Hand die These vom "Einüben des Rauchverhaltens" postuliert und die reine Vermutung einer späteren Nikotinnutzung als unausweichlich dargestellt.


Nikotin ist suchterzeugend. Das wird jedenfalls ständig gepredigt. Doch wo sind die wissenschaftlichen Belege für dieses Dogma? Gibt es nicht!
Im Gegenteil: Etliche Untersuchungen zeigen, dass das Suchtpotential von Nikotin alleine eher ähnlich wie bei Koffein ist. Erst im komplexen Zusammenspiel mit vielen anderen Inhaltsstoffen im Rauch entsteht die abhängig machende Wirkung von Zigarretten. Das hat auch DER Experte Karl Fagerström erkannt und im Titel des oft nach ihm benannten Tests "Nikotin-" durch "Tabakabhängigkeit" ersetzt. Bei verschiedenen Studien zur Wirkung von Nikotin bei neurologischen Erkrankungen wurden nichtrauchende Patienten oft über lange Zeit (sechs Monate) hohen Dosen Nikotin (meist Pflaster) ausgesetzt. Nach dem Ende der Versuche war kein einziger der Teilnehmern nikotinabhängig. Die Hersteller medizinischer Nikotinpräparate schreiben das auch in ihren Beipackzetteln. Und die Professoren Etter und Eissenberg fanden in einer Studie, dass beim Vergleich der Abhängigkeiten die E-Zigarette soger etwas besser abschnitt als das Nikotinkaugummi, das selbst schon wesentlich geringeres Abhängigkeitspotential zeigt als Zigarettenrauch. (Leider wieder nur englischsprachige Quellen.)


Der finale Rettungsschuss für das Gatewaymonster ist der Genuss.

Ich habe über 30 Jahre lang geraucht. Zwei Schachteln am Tag. Und ich dachte nicht daran aufzuhören. Ich habe relativ gerne geraucht. Ende 2011 wurden die Medien überflutet von der absurden Propaganda sogenannter "Experten", die eindringlich vor diesen "E-Zigaretten" warnten. Die Unwissenschaftlichkeit der nebulösen Aussagen, die nur aus konjunktivüberfrachteten Hirngespinsten bestanden, weckte meine Neugier. Also entschloss ich mich (im reifen Alter von Ü50) zu ein paar Experimenten. Zu meiner Überraschung fand ich, dass das Dampfen dem Rauchen als Genussmittel meilenweit überlegen sein kann. Deshalb bin ich umgestiegen. Aber diese kleinen Wegwerfdinger waren nicht gut genug. Erst die modernen Tanksysteme und die unerschöpfliche Vielfalt an verfügbaren Aromen überzeugten mich. Freiwillig werde ich garantiert nicht mehr zum Rauchen zurückkehren. Eine Zigarette, die ich vor Monaten mal aus Neugier wieder rauchte, bekräftigte mich darin. Von "Genuss" kann man im Vergleich nicht mehr sprechen.

Wenn nun jemand wie ich sich nicht vorstellen kann, wieder zu der jahrzehnte lang gewohnten Zigarette zu greifen, warum sollte das ein (immer noch recht hypothetischer) Neudampfer wollen?

Das ist so, als hätte man eine riesige Auswahl an günstigen Getränken aller Art. Von ausgewählten Fruchtsäften über leckere Cocktails bis hin zu erlesenen Spiritousen. Und plötzlich entschließt man sich, all das aufzugeben und knallt sich nur noch ekelhaften selbstgebrannten, methanolschwangeren Prohibitionsfusel rein, der noch dazu wesentlich teurer ist. Der Gedanke ist einfach zu absurd. Genauso absurd wie das postulierte "Gateway" zum Rauchen.


Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten.

Vorgeblich um besonders "Die Kinder", aber auch alle nichtrauchenden Erwachsenen vor sich selbst zu schützen, setzen nun die sogenannten "Experten" alles daran, das Dampfen "möglichst unattraktiv" zu machen. Auf dass sie nicht darüber zum Rauchen verführt würden. Exzessive Restriktionen sind geplant. Besonders die Aromenvielfalt soll möglichst drastisch beschnitten werden. Dazu kommen auch noch einschneidende Restriktionen bei Verfügbarkeit und Zugang, die auch erhebliche Einschränkungen für die große Masse erwachsener (Ex-)Raucher mit sich bringen.

Doch was sind die absehbaren Folgen?

An dem Reiz des Verbotenen und Verruchten wird sich bei der Tabakzigarette kaum etwas ändern. Auch nicht an der Verfügbarkeit. Egal welcher Aktionismus an den Tag gelegt wird, risikofreudige Kinder und Jugendliche werden auch weiterhin keine Probleme haben, sich illegal Zigaretten zu beschaffen.

Ganz anders beim Dampfen. Wenn es "dank" exzessiver "Regulierung" nur noch den relativ unbrauchbaren Schrott der Tabakindustrie gibt, der als Genussmittel selbst der Tabakzigarette unterlegen ist, dann wird damit vielen heutigen Rauchern die Wahl einer echten, überlegenen Alternative zum Rauchen genommen. Auch etliche Dampfer, die sich nicht bereits mit entsprechenden Vorräten eingedeckt haben, werden dadurch (natürlich nur "zu ihrem Besten") genötigt in den alten Teufelskreis des "Quit or Die" zurückzukehren.

Und was wird wohl die "forschende" Jugend machen, wenn sie (wie zu ihrem "Schutz" erdacht) Probleme hat, überhaupt an E-Zigaretten zu kommen und dieses Erlebnis dann eher sehr unbefriedigend unattraktiv ist?
Genau: Rauchen.

Schon die Begrenzung des Alters auf 18 zeigt diesbezüglich wissenschaftlich belegte Auswirkungen. Eine Studie in Amerika hat die Raucherzahlen bei Jugendlichen in den einzelnen Bundesstaaten ausgewertet. Das Ergebnis ist, dass in allen Staaten, in denen das Dampfen unter 18 bereits verboten ist, die Zahl der rauchenden Jugendlichen statistisch signifikant höher liegt als dort, wo es bislang noch keine Altersbegrenzung gibt. (Quellen leider nur Englisch.)


Wie gesagt:
Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten.
52 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

NichtraucherderZweite | 20.01.2016 - 11:10

Sehr schöner Post!

Alles Sachen die ich weiß und wo ich mich schon drüber informiert habe.

Hier zusammengefasst könnte vielleicht auch mal einen Kritiker hellhörig werden lassen der nur die "EINE" Seite und deren Predigten kennt. Vielleicht informiert sich dann auch jemand mal außerhalb von Deutschland und nimmt nicht immer diese Studien wo hervorgehoben wird das die Dampfe mit Kokelwatte bei 5 Volt Formaldehyd produziert. So was von unrealistisch. Das wäre so als wenn ich beim telefonieren mein Steak in der Pfanne vergessen hätte und nun mit Hilfe von Hammer und Meißel, anstatt Messer und Gabel das trotzdem essen würde.
Das macht kein Mensch!

22 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

tobi and the vapors | 10.01.2016 - 00:34

Vielen dank für diesen genialen Beitrag.

Hab gerade mal bei Wikkipedia nach E-Zigarrette geguckt. Sehr interessant.
Sollten sich die Entscheidungsträger auch mal zu Gemüte führen.

20 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Zillatron | 10.01.2016 - 00:21

Und das sagt Clive Bates, ehemaliger Direktor der Britischen Antirauchorganisation ASH zum Thema "Gateway":

Zitat:

3.2.3
Der Gateway-Effekt

Viele Aktivisten und einige Beamte haben auf den ansteigenden E-Zigarettengebrauch durch Heranwachsende hingewiesen. Sie suggerieren, dass dadurch ein “Gateway”-Risiko bestünde, nämlich dass schließlich mehr geraucht würde. Es gibt nirgendwo Hinweise, die diese Hypothese stützen. Tatsächlich sind E-Zigaretten hauptsächlich für Raucher attraktiv, und der erwartete Nutzen ist am höchsten für Raucher, die sich über die Gesundheit und auch die Kosten Sorgen machen. Diese Erwartung wird durch belastbare Daten gestützt. Beispielsweise stellt das UK Office for National Statistics fest: E-Zigaretten werden fast ausschließlich von Rauchern und ehemaligen Rauchern benutzt. Fast niemand, der vorher nicht geraucht hat, benutzt jetzt E-Zigaretten. Dennoch konnten wilde Missdeutungen der Ergebnisse nicht verhindert werden. So ist zum Beispiel 2013 in den USA in den Medien viel über Daten aus dem National Youth Tobacco Survey berichtet worden, die einen Anstieg der E-Zigarettenbenutzung zeigen. Ein hoher Gesundheitsbeamter sagt dazu: Dies weckt Bedenken, dass E-Zigaretten für manche jungen Menschen ein Einstiegspunkt in konventionelle Tabakprodukte einschließlich Zigaretten sein könnten. Tatsächlich wird ein solcher ‘gateway effect’ durch die Daten nicht gestützt. Ein Anstieg bei den jugendlichen E-Zigarettenbenutzern sollte den Anstieg bei erwachsenen Benutzern widerspiegeln. In Wirklichkeit fiel der Anteil rauchender Teenager stark, während der Gebrauch von E-Zigaretten anstieg. E-Zigarettengebrauch war fast nur unter Rauchern verbreitet

[...]

Ähnliche Effekte wurden in Frankreich gefunden und für die USA im „Monitoring the Future Survey“ bestätigt. Dieser zeigte einen Anstieg der E-Zigarettenbenutzung, fand aber auch rekordverdächtig niedrige Raten und gleichzeitig Rekordabnahmen für “tägliches Rauchen“ und “in den letzten 30 Tagen geraucht“ unter Teenagern (von 2013 auf 2014). Als Kernaussage sehen wir steigenden E-Zigarettengebrauch parallel zu dem Anstieg bei Erwachsenen, aber gleichzeitig einen rapiden Abfall beim Zigarettenrauchen. Dies sind Gründe für eine positiven Einschätzung zu kommen, nicht aber für die Schlussfolgerung, dass E-Zigaretten ein Problem seien.

[...]

3.2.5 ‘Kiddie flavours’, um Jugendliche anzusprechen

Als ob es offensichtlich sei, wird oft angenommen, dass als kindgemäß empfundene Geschmacksrichtungen Heranwachsenden gefallen würden. Es gibt dafür keine Hinweise, nur Vermutungen. Tatsächlich ist die Vorstellung sogar kontraintuitiv, denn die meisten Heranwachsenden imitieren eher erwachsenes Verhalten und wollen nicht ihren Status als Jugendliche festigen.

Es gibt eine einzige Studie, welche die Vorlieben junger Leute für E-Zigaretten-Geschmacksrichtungen untersucht hat. Sie ermittelte ein generell extrem geringes Interesse. Teenager wurden gebeten, ihr Interesse auf einer Skala von 0 - 10 zu bewerten und erhielten dann eine Liste von Geschmacksrichtungen. Sie berichteten von einem minimalen Interesse (im Durchschnitt 0,41 von 10), viel weniger als erwachsene Raucher (1,73 von 10). Zwischen den verschiedenen Geschmacksrichtungen variierte die Vorliebe nur wenig. Wenn es bei Teens überhaupt Favoriten gab, waren das “Single Malt Scotch” und ‘Classic Tobacco’.

Andere Studien bestätigen, dass Erwachsene sich von vermeintlich jugendlichen Geschmacksrichtungen angesprochen fühlen, so z.B. ‘cherry crush’ oder ‘fruit loop’. Eine Umfrage im weltgrößten Userforum ergab, dass Fruchtgeschmack am populärsten ist. Eine ähnliche Befragung von 4519 Benutzern fand unter den benutzten Geschmacksrichtungen 44% Tabak, 32% Menthol/Minze, 61% süße Aromen, 15% Nuss, 69% Frucht, 37% Getränkearomen und 22% andere Geschmacksrichtungen. Nichtdampfer sollten verstehen, dass die Aromen generell ein essentieller Aspekt des Dampfens sind. Sie sind auch ein wichtiger Teil der Migration fort vom Tabak. Anfänger bevorzugen gerne Tabakaromen, aber bewegen sich oft allmählich weiter zu Nicht-Tabakaromen, als Teilaspekt der dauerhaften Abwendung vom Tabak.



Quelle; http://ig-ed.org/wp-content/uploads/2015/03/vapebriefing-D1.pdf
(Autorisierte Übersetzung durch die Interessengemeinschaft E-Dampfen e.V.)

23 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

JudyTT | 06.01.2016 - 14:30

Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich stimme ihm zu.
Mit freundlichen Grüßen
Gudula Uellendahl

60 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Der Hans | 06.01.2016 - 13:00

Letzten Sommer habe ich mich im zarten Alter von 56 Jahren aus Neugier für die E-Zigaretten interessiert. Vorher hatte ich 42 Jahre lang geraucht. Fing mit 14 an - Gruppendruck. Zum Schluss waren es 2 Schachteln am Tag, bzw. 15 - 20 Zigarillos auf Lunge. Kurzatmigkeit und "Würfelhusten" am Morgen waren die Folge. Wenn ich meine Einkaufstüten aus der Tiefgarage in den zweiten Stock gehievt hatte, pfiff ich aus dem letzten Loch. Dann traf ich einen Kollegen in Schottland, der auf die E-Zigarette umgestiegen war. Der schwärmte mir von einer ganz neuen Lebensqualität vor.

Wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass die E-Zigaretten auch in Deutschland legal mit Nikotin zu haben waren. 2011 war das noch verboten. Zurück zu Hause ging ich am nächsten Einkaufstag in den Zigarettenladen, in dem ich Stammkunde bin. Dort ließ ich mir E-Zigaretten zeigen, kaufte mir ein Modell und probierte es aus. Es funktionierte auf Anhieb. Nicht die geringsten Entzugserscheinungen. Zwischenzeitlich habe ich hin und wieder mal einen Zigarillo probiert - hatte noch ein paar Schachteln auf Vorrat. Aber vom Genuss her sind Zigaretten oder Zigarillos jetzt bei mir noch nicht einmal mehr zweite Wahl. Meinen "Würfelhusten" bin ich mittlerweile los und das mit der Kurzatmigkeit hat sich auch erledigt. Und die Wohnung stinkt nicht mehr nach Rauch. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man die E-Zigarette auch in Hotelzimmern, den meisten Gaststätten sowie Bierzelten verwenden kann.

Früher habe ich pro Woche ca. 70 - 80 Euro für Zigaretten oder Zigarillos ausgegeben. Während ein sehr gutes Einstiegsmodell der E-Zigarette samt Zubehör schon für unter 50 Euro zu haben ist. Zurzeit verbrauche ich ca. 15 ml Fluid pro Woche. Umgerechnet weniger als 10 Euro. D. h. man spart auch noch Geld dabei. Gut, das relativiert sich ein wenig, wenn man so wie ich alle möglichen verschiedenen E-Zigaretten-Modelle ausprobiert. Sogar eine E-Pfeife habe ich schon in meiner Sammlung.

Nichtrauchern würde ich auf keinen Fall empfehlen, mit der E-Zigarette anzufangen. Wozu sich eine Abhängigkeit zulegen? Aber für alle Raucher, die vom Nikotin nicht loskommen, ist die E-Zigarette der ideale Ausweg. Noch dazu mit einem Zuwachs an Genuss und Lebensqualität.

Nach den vielen positiven Erfahrungen finde ich es betrüblich, wenn sich hier der Gesetzgeber einmischen muss, um verschärfte Gesetze einzuführen. Die bestehenden Gesetze sind völlig ausreichend und werden ja auch eingehalten. Diese Regelwut aus Brüssel wird das Dampfen von E-Zigaretten nur teurer machen und auch manchen Leuten vielleicht den Umstieg vergällen.

MfG
Hans

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GraspGG | 06.01.2016 - 11:58

Sie sprechen mir aus der Seele. Danke für Ihre zusammenfassenden Worte!

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