Text der Petition
Mit der Petition wird eine flexiblere Regelung des Trennungsunterhalts gefordert, aufgrund derer die Verschiedenartigkeit der gegenwärtigen Lebensentwürfe berücksichtigt werden kann.
Begründung
Es darf nicht sein, dass der künftig Alleinlebende Ehepartner kraft Gesetz mehr Trennungsunterhalt erhält, als er an Kindesunterhalt zahlen muss. Sofern der Ehegatte keine beruflichen Nachteile während der Ehe hatte, muss der Trennungsunterhalt entfallen.
Die Gesetze zum Unterhalt und Versorgungsausgleich basieren noch auf dem alten Lebensmodell Vater verdient allein, zumindest mehr, Mutter versorgt die Kinder.
Dies entspricht aber nicht der Vielschichtigkeit der heutigen Lebensmodelle. Sowohl für Mann als auch Frau muss gelten, dass jeder sich selbst versorgt, außer das Ehepaar lebte das Lebensmodell, welches einen beruflichen Nachteil für den einen Partner bedeutete und nur dieser darf und kann dann Unterhaltsempfänger sein.
Besonderen Schutz bedürfen die Kinder einer Familie, diese dürfen beispielsweise nicht durch zu zahlenden Unterhalt an einen nicht benachteiligten Ehegatten ihr gewohntes Umfeld verlieren.
Eine Scheidungsverfahren kann über einen langen Zeitraum hinausgezögert werden, dies darf nicht zur ungerechtfertigten Bereicherung führen.
Beispiel: Handwerker bildet sich während der Ehe fort, arbeitet VZ und begehrt von der Ehefrau, welche mehrere Jahre TZ arbeitete, 3 gemeinsame Kinder versorgt und weiterhin arbeitet; Trennungsunterhalt.