Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Petitionsausschusses des deutschen Bundestages. Jedermann hat die Möglichkeit, Bitten oder Beschwerden an den Deutschen Bundestag zu richten.

Um direkt zu entsprechenden Bereichen zu springen verwenden Sie die Sprungmarken wie folgt:

Auf dem Bild sehen Sie ...

Petition 63116

Sucht und Drogen

Maßnahmen zur Verringerung des Tabakkonsums bei werdenden Müttern vom 10.01.2016

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass werdende Mütter verpflichtet seien, das Rauchen unter Aufsicht ihres Arztes aufzugeben.
Frauen, die gewollt und geplant schwanger werden, sollten vorher mit dem Rauchen aufhören und 3 Monate "clean" sein.

Begründung

Ich werde nächsten Monat 23, ich bin selbst Mutter eines 3,5 jährigen Jungen und ich möchte auf diesem Wege eine wichtige Diskussion anstoßen und hoffentlich Ergebnisse erzielen.

Den Boden unter den Füßen riss mir ein Bild weg, das ich noch während der Schwangerschaft, aber bereits stationär in der Klinik sehen musste:
Eine Frau am Eingang, bestimmt im 8. Monat, mit Zigarette in der Hand.
Noch heute sehe ich solche Szenen immer wieder, durch alle Altersgruppen und gesellschaftliche Schichten.

Teilte ich bisher meine Intoleranz gegenüber solchen Frauen anderen mit, stieß ich zwar auf Verständnis, gleichzeitig aber auch auf die Bemerkung, ein Verbot sei nicht denkbar, das würde ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht.

Ich starte die Petition, weil ich nicht verstehe, wie man auf verschiedenen Grundlagen Eltern der Kindeswohlgefährdung verdächtigt, es jedoch toleriert wird, wenn werdende Mütter, trotz ausreichender Aufklärung, rauchen.
Ist das Kind auf der Welt, kann man auf den Balkon gehen. Ist es jedoch im Bauch und ganz von der Mutter abhängig, gefährdet sie das Kind auf verschiedenen Ebenen. Was ist mit dem Persönlichkeitsrecht, dem Recht auf Unversehrtheit des Kindes? Ich möchte niemanden anprangern, es geht um die Kinder.

Startbeitrag für neuen Diskussionszweig schreiben