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Diskussion zur Petition 63228

Ausländerrecht

Stopp des Zuzuges weiterer Flüchtlinge durch Einrichtung von Transitzonen bzw. Off-Shore-Lagern vom 13.01.2016

Diskussionszweig: (2012) Türkei max Obergrenze 100.000 | Lager in Syrien | Schutzzone (2016) alles Makulatur

Nutzer1909254 | 09.02.2016 - 00:11

(2012) Türkei max Obergrenze 100.000 | Lager in Syrien | Schutzzone (2016) alles Makulatur

Anzahl der Antworten: 5

Einfache Gründe weshalb das weder mit einer
- Obergrenze noch mit
- Off-Shore-Lagern in Syrien noch mit einer
- Schutzzone in Syrien
gehen wird.

Die Türkei hatte bereits 2012 grossartig eine max. Obergrenze von 100.000 verkündet, darüber geht angeblich gar nichts mehr, mittlerweile hat sie "geringfügig" mehr, fast 3 Millionen Flüchtlinge.

Die Türkei wollte bereits 2012 Lager in Syrien einrichten, Syrien ist aber ein souveräner Staat und da kann man nicht einfach ein paar Lager aufstellen und eigene Soldaten. Und für Assad gibt es keinerlei Grund so etwas zuzustimmen, schliesslich sind alle Oppositionelle Terroristen, und einRückzugsgebiet im eigenen Hoheitsgebiet müsste Assad schon ein Gutmensch sein was er bekanntlich nicht ist.

Die Türkei und andere wollte bereits 2012 in Syrien eine Schutzzone errichten, nicht nur, dass dann jeder, der diese schützt ebenfalls zu eine Kriegspartei wird müsste dazu auch wieder Assad zustimmen und alle anderen Kriegsparteien, inkl. der Daesh.
Ja Holla die Waldfee, wie naiv muss man dazu sein ? Da würde sich wirklich jeder erschöpfte Krieger zur Erholung zurück ziehen und wäre zudem ideal für Selbstmordattentate da fremde ungläubige Mächte auf heiligem Boden wären.

Somit war das nicht nur 2012 alles Makulatur sondern auch 2016.
Assad und Putin bomben vorher lieber alles nieder bevor sie so etwas zustimmen würden, mehr als Verlieren geht ja nicht. Und da geht es nicht um die Daesh sondern darum die wichtigen Großstädte geografisch zu erreichen und wie in Aleppo die Stadt einzukesseln und wie auch andere zuvor aushungern zu lassen. Assad und Putin scheren sich einen feuchten Kehricht um irgendwelche UN-Resolutionen, da geht es um pure Macht, erwachsene Kleinkinder mit Waffen.

Zitat: von --
http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-08/Schutzzone-Syrien/komplettansicht

28. August 2012, 18:59 Uhr
Von Steffen Richter

Syrien
Eine Schutzzone bedeutet Kriegseintritt
Frankreich, die Türkei und auch die USA planen Schutzzonen in Syrien. Doch wer das fordert, darf die Konsequenzen nicht verschweigen.

100.000 syrische Flüchtlinge – das sei die Obergrenze, befand unlängst Ankaras Außenminister Ahmet Davutoğlu. Mehr könne sein Land nicht versorgen . Sein Vorschlag: "Wir sollten sie in Syrien unterbringen." Die UN könnten eine Sicherheitszone innerhalb der syrischen Grenzen einrichten. Kurz zuvor hatten die USA und die Türkei erstmals über die Einrichtung einer Flugverbotszone offiziell beraten, wie US-Außenministerin Hillary Clinton es nach Gesprächen in Istanbul bestätigte. Derzeit leben 70.000 Flüchtlinge aus dem Nachbarland in der Türkei .

Die Errichtung von Schutzzonen auf syrischem Boden rückt damit offenbar näher. Am Montag erklärte erstmals auch Frankreichs Präsident François Hollande , dass seine Regierung zusammen mit anderen Staaten an Plänen für eine mögliche Einrichtung solcher Zonen arbeite. Nur: Wer Schutzzonen will und Pläne für deren Einrichtung erarbeitet, muss auch sagen, was er da fordert. "Schutz" bedeutet ja nicht nur, dass dort keine feindlichen Streitkräfte eindringen dürfen. Auch Luftangriffe, in diesem Fall durch die staatlich-syrische Armee, müssten verhindert werden.

Die Einrichtung von Schutzzonen auf syrischem Boden bedeutet daher nichts anderes, als gegen das Assad-Regime in den Krieg zu ziehen. Doch das auszusprechen, davor scheuen sich die Politiker des Westens.

Flugverbotszonen dienen nicht nur humanitären Zwecken

Irreführend ist auch das, was Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian vergangene Woche dazu sagte: Er warnte im Zusammenhang mit Plänen zur Einrichtung von Flugverbotszonen für Teile Syriens davor, den gesamten Flugraum Syriens abzusperren, denn das hieße, "in den Krieg zu ziehen".

Nein, auch eine partielle und kleine Zone, wie sie die Türkei, Frankreich und die USA diskutieren, wäre ein aktiver Schritt in den Krieg gegen Syrien, allein, weil dafür Staatsgebiet okkupiert würde. Zudem würden zur Aufrechterhaltung eines Flugverbots wohl auch Operationen außerhalb dieser Zone notwendig, beispielsweise um gegnerische Flughäfen oder Luftabwehrsysteme zu zerstören.

Schutzzonen haben überdies mehr Funktionen, als nur humanitären Zwecken zu dienen. Sie wären auch ein sicherer Rückzugsraum für die Aufständischen vor den Kampffliegern des syrischen Militärs und würden zum Training der Oppositionsmilizen und zur Vorbereitung militärischer Schläge gegen die syrische Armee jenseits der Zonen genutzt werden.

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