Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das Ein- und Mehrwegpfand für alle pfandpflichtigen Getränkeverpackungen, insbesondere Glasverpackungen, auf 25 Cent oder höher zu setzen.
Begründung
Begründung: 1) die Mehrwegquote von sinkt seit Jahren, womit immer größere Anteile nicht im Kreislauf, sondern dem Restmüll oder der Umwelt verbleiben („Mehrwegquote erreicht mit 40,8% einen neuen historischen Tiefstand"). Die ungleichen Pfandbeträge zwischen Ein- und Mehrwegverpackungen (zB. Bier in Dosen oder Flaschen) bevorzugen zwar die Mehrwegflaschen, doch ist deren Pfand so niedrig, daß Konsumenten oftmals auf eine Rückgabe verzichten. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Getränk unterwegs konsumiert wird. Es ist zu befürchten, dass der Verbleib von Glasmüll in der Umwelt, im Vergleich zu Dosenmüll, ebenfalls erheblichen Schaden bedeuten kann: Scherben bergen Verletzungsrisiken insbesondere für spielende Kinder und Tiere und sie verursachen oftmals platte Fahrradreifen: in Innenstädten heutzutage ein allfälliges Ärgernis.
8 ct als Mehrwegpfand für Bierflaschen ist für viele Konsumente ein zu geringer Anreiz zur Rückgabe. Das Pfand sollte in beiden Fällen so hoch sein, dass die meisten Konsumenten nicht auf die Rückgabe verzichten möchten, erst über einer solchen Höhe ergibt eine mögliche Steuerungswirkung hinsichtlich der Verpackungsart durch unterschiedliche Höhe Sinn. Bei solch einer Steuerung sollte auch die Gefahr durch Scherben bei Glasverpackungen berücksichtig werden.
Ich sitze hier vor dem PC und strecke das Bier schon mit Grapefruitsaft, da es sonst noch schneller weg ist. Hat aber auch keine große Wirkung.
Nun muss ich mir Gedanken machen, wie ich den Bezug zur Petition bekomme, da sonst mein Beitrag gelöscht wird.
Also:
Mein Bier befindet (befand) sich in der Mehrweg - Flasche.
In dieser werden keine PET - Teilchen, die die Potenz mindern, abgegeben.
Bei einem nur mäßigen und nicht regelmäßigen Bierbezug (physikalisch betrachtet) sollten die Langzeitwirkungen daher geringer sein als beim Wassertrinkenaus Flaschen mit einem höheren Pfand.
Zwischen-Fazit:
Es kommt nicht nur auf die Höhe des Pfandes, sondern auch auf das Gesundheitsbewusststein des Käufers an.
Egal, welche Käuferschicht nun das 0,08 € - Pfand - belegte Bier kauft:
Wer wirtschaftlich rechnen kann und sowieso regelmäßig einkauft, nimmt seine Flaschen einfach wieder dorthin mit, wo er sie herhat. Und kassiert das Pfand.
Schmerzliche Verluste, die selten sind muss der hinnehmen, der eine Flasche gekauft hat, die nicht dort angenommen wird, wo er einkauft.
Ich finde, es muss nicht jede kleinste Bequemlichkeitslücke geregelt werden.
Daher zeichne ich nicht mit.
Wenn ich noch ein Bier hätte, würde ich jetzt gerne noch eins trinken.
So muss ich zwei unterschiedliche Flaschen das nächste Mal in den Supermarkt bringen.
Schade. Also für heute abend.
Mit nur vier leeren Flaschen bekäme ich schon wieder eine volle. Also plus Pfand.
Glauben Sie, ich wollte darauf verzichten?