Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Petitionsausschusses des deutschen Bundestages. Jedermann hat die Möglichkeit, Bitten oder Beschwerden an den Deutschen Bundestag zu richten.

Um direkt zu entsprechenden Bereichen zu springen verwenden Sie die Sprungmarken wie folgt:

Auf dem Bild sehen Sie ...

Petition 66151

Private Krankenversicherung

Verbindliche Einführung von Uni-Age-Tarifen in der PKV vom 08.06.2016

Text der Petition

Mit der Petition soll die verbindliche Einführung von Uni-Age-Tarifen in der privaten Krankenversicherung (PKV) zur Eindämmung von Altersarmut erreicht werden.

Begründung

In Deutschland herrscht - etwa im Gegensatz zur Schweiz - das Prinzip der mit dem Alter rasant ansteigenden Beiträge in der privaten Krankenversicherung. Selbständige können beim gegenwärtigen System oft nicht mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung wechseln, sondern müssen bis zur Ihrem Lebensende privat krankenversichert sein, auch wenn ihr Einkommen hierfür gar nicht mehr ausreicht. Die hierfür unter Federführung des FDP geschaffenen Regelungen sind völlig unzureichend, demütigend und gewähren keine hinreichende medizinische Versorgung. Auch die Möglichkeit, in einen anderen Tarif der PKV zu wechseln, ist (noch dazu bei ohnehin steigenden Beiträgen) ebenfalls unzureichend .

Eine Lösung schafft nur, die Krankenversicherungbeiträge unabhängig vom Alter für alle gleich zu erheben. Dies umso mehr, als es für Selbständige (auch viele mit berufsständischer Altersversorgung!) heute mangels Zinsen kaum mehr möglich ist, effektiv für eine Altersversorgung zu sorgen und eine zusätzliche Rente über 500 € oder mehr nur für eine einzige Versicherung, die dann bei weitem nicht alles notwenige zahlt, aufbauen zu können. Eine solche Versicherung gewährleistet nicht die medizinische Versorgung, sondern sie gefährdet sie. Das System ist völlig aus den Fugen geraten, wenn Menschen mehr für eine Zwangsversicherung zahlen müssen als für Ihre Wohnung und ihnen alles Geld genommen wird, um ihre Freiheit zu genießen.

in der Schweiz kann man sich für 200 Franken im Monat in jedem Alter krankenversichern lassen (bei etwas geringern Leistungen, aber dafür bei qualitativ wesentlicher besserer Versorgung, ein Arzt betreut nur die Hälfte Patienten wie in Deutschland). Dies sind etwas 5 % des Nettoeinkommens und nicht 50 % oder ein Drittel. Es ist dringend notwendig, hier zu einem vernünftigen Maß zu finden. DIe jetzige Regelung ist mittelstandsfeindlich.

Startbeitrag für neuen Diskussionszweig schreiben