Text der Petition
Mit der Petition wird gefordert, dass Vermieter verpflichtet sind, dem neuen Mieter unaufgefordert vor Mietvertragsabschluss schriftlich mitzuteilen, wie viel der Vormieter an Kaltmiete und Nebenkosten bezahlt hat.
Begründung
Es ist auffällig, dass die Mietbegrenzung dadurch umgangen wird, dass innerhalb kürzester Zeit sogar in ländlicheren Gebieten die Mieten von vormals 6,50 Euro auf jetzt über 10 Euro pro qm gestiegen sind- und das selbst bei Bestandswohnungen. (Mietspiegel bei ab 2009 gebauten Wohnungen z.B. bei normaler Wohnlage 8,25 maximum und in guten Wohnlagen 8,83 Euro pro qm) Da die Vermieter nicht mitteilen wie hoch die Miete bisher war, haben neue Mieter keinerlei Möglichkeit zu sehen ob die Mieterhöhung überhaupt in dieser Höhe zu zahlen ist. Die Mietpreisbremse wird somit konsequent durch Vermieter und Verwaltungen ausgehebelt. Hierbei fallen insbesondere immer wieder die gleichen Hausverwaltungen auf, welche die Wohnungen zu völlig überzogenen Mietpreisen anbieten- obwohl es sich hierbei um Bestandswohnungen handelt.
Dennoch werden vermehrt Wohnungen zu überhöhten Preisen angeboten, welche den Mietspiegel um ca. 2 Euro pro qm überschreiten. Und als ob das noch nicht reicht, stiegen auch die Nebenkosten von zunächst ca. 150 Euro auf jetzt bereits 200 Euro- und schon tauchen Nebenkostenangaben von 300 Euro auf!
Es erweckt den Eindruck, dass mit den Nebenkosten eine zusätzliche Einnahmequelle für Vermieter geschaffen wurde, da selbst angebliche "Spezialisten" nicht in der Lage sind diese fehlerfrei zu beurteilen. Eine Kontrolle der Verwalter findet nicht statt- es gibt auch keine Beschwerdestelle oder einen Schiedsmann hierfür. Der Mieter bleibt allein mit seinen Beschwerden- zahlt oder muss sich eine noch teurere Wohnung suchen.