Text der Petition
Durch die sog. Null-Zinspolitik erhöhen die privaten Krankenversicherungen in Deutschland ihre Beiträge zum nächsten Jahr um durchschnittlich 50-80 € monatlich. Es wird angegeben, dass Ansparungen/Rücklagen für ältere Versicherte keine Zinsen mehr bringen. Dieser Verlust wird wieder den Versicherungsnehmern auferlegt.
Begründung
Vor allem sind Privatversicherte betroffen, die im Rentenalter stehen. Nachdem ich 1992 mit 210 DM Monatsbeitrag begonnen hatte, muss ich derzeit 675 € monatlich bezahlen, das sind 48 % meiner gesetzlichen Rente. Diese bekomme ich nur für mein Arbeitsleben in der ehemaligen DDR. Das Ärzteversorgungswerk hat uns 1991 nicht mehr aufgenommen, da wir mit |> 50 Jahren "zu alt" waren. Eine Kapitallebensversicherung habe ich stattdessen eingerichtet. Diese wurde 2006 ausgezahlt.
Die jetzt geplante Beitragserhöhung der Kranken- und Pflegeversicherung sollte nicht auf die Versicherten im Rentenalter abgewälzt werden.
Die Bundesregierung ist aufgerufen, die Verluste durch die von ihr mitgetragenen Zinspolitik auszugleichen.