Diskussion zur Petition 71522
Arbeitslohn
Festlegung von Rahmenbedingungen zur Einführung von leistungsorientierten Löhnen vom 12.05.2017
Diskussionszweig: wer bestimmt wie Leistung aussehen muss?
Dann kam die soganannte Leistungszulage hinzu. Schnell wurde klar, dass Arbeitnehmer die unbequem waren, weil sie z.B. ihre Rechte eingefordert haben (bezüglich Überstundenarbeit unbezahlte usw.) sofort in der Leistungszulage abgesenkt wurden- und somit "mundtot" gemacht wurden.
Leute die gut "schleimen" konnten bei den Team- oder Bereichsleitungen bekamen schnell höhere Leistungszulagen, obwohl ihre Leistungen sehr oft fehlerhaft und unqualifiziert waren.
Am Ende gab es nur noch unzufriedene Beschäftigte und jede qualifizierte Kraft suchte schleunigste das weite, denn so eine üble Behandlung hatten sie nicht nötig. Und letztendlich waren nur noch die Beschäftigten übrig, die angeblich so toll waren und hohe Leistungszulagen bekommen haben. Nun mussten sie selbst arbeiten, was sie aber aufgrund der unterqualifikation nicht konnten- und nach wenigen Jahren war der Betrieb am Ende und machte dicht- nicht ohne vorher noch dafür zu sorgen dass der Vorstand sich die Taschen vollmachte- einen anderen Vorstandsplatz innehatte und den noch Beschäftigten das Urlaubsgeld strich, das Weihnachtsgeld und das Gehalt absenkte, worauf diese dann mit noch weniger Geld beim Arbeitsamt gelandet waren.
Hochmut kam in diesem Fall tatsächlich "vor dem Fall".
Merke: Leistungszulage dient nur dazu den unbequemen Mitarbeiter mudtot zu machen oder auf "legalem" Wege weg zu mobben.
Keine Mitzeichnung für so ein menschenunwürdiges Vorhaben!