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Petition 81889

Anerkennung von Zeiten der Kindererziehung in der gesetzlichen Rentenversicherung

Einführung eines "Generationsbestandsbeitrags" vom 28.06.2018

Text der Petition

Generationenbestands-beitrag.
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass jedem Erwerbstätigen, der Kindergeld bzw. Erziehungsgeld bezieht, derselbe Betrag in voller Höhe in die staatliche Rentenversicherung eingezahlt wird, und zwar über die gesamte Laufzeit (erwerbstätig) über die Kindergeld bezogen wird.

Begründung

Der "Generationen-Vertrag" sieht vor, dass die beitragszahlende Generation die beziehende Generation finanziert, was angesichts der kopflastigen Alterspyramide zunehmend ungerecht wird.
Allein Kinder und ihr geordnetes, schweißtreibendes, aufopferungvolles, kostenintensives, verzichtsreiches, schlafraubendes,... Großziehen sichern die notwendige Anwesenheit von Einzahlern, dies geht mit viel Verzicht einher. Menschen, die keine Kinder erziehen, tragen zum Generationenvertrag keine neue Generation, keine Grundlage - d.h. nichts bei.
Aus Gerechtigkeitsgründen sollen daher diejenigen bedacht werden, die sich der Kindererziehung widmen, und damit der grundsätzlichen Voraussetzung für das Funktionieren und Bestehen des Generationenvertrages. Und ein entsprechender Anreiz zur Familiengründung geschaffen werden.
Im Unterschied zur Riesterrente die a) Kinder nur sehr geringfügig bezuschusst und b) optional ist, soll dieser Generationenbestands-beitrag spürbar höher ausfallen und uneingeschränkt fließen.

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