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Diskussion zur Petition 89358

Sorgerecht der Eltern

Zugrundelegung der Doppelresidenz (Kindern zwei Zuhause geben) als gesetzliches Leitbild vom 22.12.2018

Diskussionszweig: Trennung selbstverständlich?

Nutzer486998 | 03.02.2019 - 21:02

Trennung selbstverständlich?

Anzahl der Antworten: 24

Für den Petenten scheint die Trennung der Eltern etwas selbstverständliches zu sein. Das ist sie nicht! Es ist vielmehr Sache der Eltern, sich so mindestens so lange zusammenzureißen, bis die Kinder erwachsen sind. Wer das vermutlich nicht hinbekommt, der soll auf Kinder verzichten.
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-leonore- | Wed Feb 27 08:43:10 CET 2019 - Wed Feb 27 08:43:10 CET 2019

Zitat: von Bonusmama
Finde es wirklich bedenklich, so einseitig Männer immer als Täter darzustellen.


D'accord. Es gibt gewalttätige Menschen. Divers, männlich, weiblich. In alphabetischer Reihenfolge.

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Bonusmama | Tue Feb 26 21:09:50 CET 2019 - Tue Feb 26 21:09:50 CET 2019

Finde es wirklich bedenklich, so einseitig Männer immer als Täter darzustellen. Gewalt geht sowohl von Frauen wie Männern aus. Wobei Frauen eher zu psychischer Gewalt neigen und Männer eher zu physischer Gewalt.

Mein Partner hat sich von seiner Frau getrennt, weil sie ihm gegenüber gewalttätig war und ihn psychisch missbraucht hat. Er hat sich nicht an die Polizei gewendet und auch mir hat er das erst vor kurzem erzählt. Wie hoch ist also die Dunkelziffer von Gewalt von Frauen gegenüber Männern?

Er meinte, wäre er dort geblieben, wäre er verrückt geworden, oder hätte sich irgendwann umgebracht. Er hat vor der Trennung alles versucht, um die Ehe zu retten.Irgendwann hat er es aber nicht mehr ausgehalten.

Ich finde es eine Zumutung für Menschen, die so etwas erlebt haben, ihnen zu sagen, sie hätten sich nur besser zusammenreißen sollen.

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-leonore- | Tue Feb 26 20:02:17 CET 2019 - Tue Feb 26 20:02:17 CET 2019

Im Jahre 2017 wurden ca. 140.000 Frauen Opfer von Gewalt ihrer Ehemänner oder Partner. Das ist nur die Zahl von denen, die es gemeldet haben. Und die überlebten.
An durchschnittlich jedem dritten Tag 2017 kam eine Frau durch die Gewalt ihres Ehemannes, Partners, Ex-Ehemannes oder Ex-Partners ums Leben.
Soll sich eine Frau so lange zusammenreißen, bis ihr Kind keine oder keine unversehrte Mutter mehr hat?

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Janquar | Tue Feb 26 13:43:20 CET 2019 - Tue Feb 26 13:43:20 CET 2019

So ein Kommentar geht mal so absurd komplett an der Realität vorbei, dass man nur davon ausgehen kann, dass es sich um Satire handelt. Wer so einen Standpunkt ernsthaft diskutieren will, hat ganz andere Probleme...

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Emsland | Sat Feb 23 18:39:47 CET 2019 - Sat Feb 23 18:39:47 CET 2019

Noch mal ganz kurz für ganz schwer Verständige (das kann doch echt nicht wahr sein):

Ralf sagt, die Eltern sollen sich zusammen nehmen.

Moppel heult wegen einer Situation rum, die NACHDEM sich jemand nicht zusammen genommen hat. Insofern hat die Antwort von Moppel und ihre ständigen Versuche, irgendetwas auszudrücken, nichts mit einer kühlen Argumentation zu tun.

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rakra | Sat Feb 23 11:43:35 CET 2019 - Sat Feb 23 11:43:35 CET 2019

Wenn ich Ihnen eines sicher sagen: Ich sitze in der vordersten Reihe und ich behaupte nicht, sondern berichte von Tatsachen.

Entgegen Ihren windigen Ansichten und z. T. völlig an den Haaren herbeigezogenen Begründungen, die nur eins beabsichtigen, nämlich bloß nichts zu ändern, habe ich Fakten und gute Gründe, den Kopf zu schütteln.

Das familienpsychologische Gutachten wird von den Gerichten fast immer benutzt, um das Abweichen vom Regelfall abzusichern, allein das kostet etwa 5 TEUR. Hinzu kommen die Kosten für Verfahrensbeistand Kind, Anwalt und Gericht.

Lehnen Sie meinetwegen die Petition ab, genau wie viele andere wichtige Änderungen, aber verbreiten Sie keine Unwahrheiten und Halbwissen.

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rakra | Sat Feb 23 11:43:35 CET 2019 - Sat Feb 23 11:43:35 CET 2019

Korrigiert, Beitrag wurde doppelt übertragen.

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rakra | Sat Feb 23 11:32:39 CET 2019 - Sat Feb 23 11:32:39 CET 2019

Nein, er hat eine Begründung (via mehr oder weniger gutem Beispiel) dafür gebracht, wie realitätsfern die Forderung ist, dass sich beide Eltern möglichst lange zusammenreißen sollten.
Das in diesem Zusammenhang unbrauchbare Wort "konsistent" haben Sie hinzugefügt.

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Emsland | Sat Feb 23 11:03:41 CET 2019 - Sat Feb 23 11:03:41 CET 2019

Tatsache? Ja, ist die von Ralf aufgeworfenen Forderung, daß sich beide Eltern möglichst lange zusammenreißen sollten. Und Moppel brachte diese Forderung in einen völlig falschen, inkonsistenten, Zusammenhang.

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Der_Max | Fri Feb 22 15:18:33 CET 2019 - Fri Feb 22 15:18:33 CET 2019

Ihre Behauptungen sind frei erfundene Ausreden

Zitat: von rakra
(...) Überarbeiten Sie Ihre Ansichten, denn das Kind wird nicht GETEILT, sondern hat diese zwei zu Hause (bzw. zwei Schiffe mit jeweils einem Kapitän) (...)


Diese Aussage ist, auch nach dem, was die Wissenschaft herausgefunden hat, genauso wahrscheinlich wie, dass das Kind sich dann nirgends zu Hause fühlt.

Zitat: von rakra
(...)Zudem hat der Staat kein Recht, dies von vorne herein so einzuschränken, dass ein Elternteil 10 TEUR in die Hand nehmen muss. Kein Richter kann es nämlich ohne Weiteres entscheiden, weil nur Gutachten diese Entscheidungen untermauern dürfen, die keiner braucht.



Passiert ja auch nicht, ist also gelogen. Ein Gutachten wird nur dann angefordert, wenn die vorgelegten Beweise strittig sind oder das gericht daran zweifelt, was die Parteien übereinstimmend sagen. Wenn möglich, wird ja auch das Kind gehört werden. Und da sind wir wieder bei der Ausgangsposition, nach der sich wohl die Parteien NICHT einigen konnten, so dass über die Feststellung (in Form des Beschlusses) auch die Entscheidung dem Gericht anheimfällt.

Aber das Gericht wird, natürlich, auch die langfristigen finanziellen Folgen mit einbeziehen. Wenn kein Kindesunterhalt fällig wird, aber die Kosten der doppelten Haushaltsführung anfallen, drohen dem Kind eben auch Nachteile. Die kann man nicht einfach dem Steuerzahler aufhalsen, denn dieser Teil der Privatheit geht die Allgemeinheit nichts an - im Guten wie im Bösen.

Ich brauche, um die Petition abzulehnen, keine Ausreden. Weil ich ja nicht gegen das Doppelresidenzmodell bin, sondern nur gegen dessen gesetzliche Privilegierung.

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