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Diskussion zur Petition 92294

Klimaschutz

Verabschiedung eines verbindlichen, sektorübergreifenden Klimaschutzgesetzes vom 17.03.2019

Diskussionszweig: Deutschland als Vorbild

Nutzer3271296 | 08.04.2019 - 15:15 (Zuletzt geändert am 08.04.2019 - 15:17 von Nutzer3271296 )

Deutschland als Vorbild

Anzahl der Antworten: 11

Wir sollten beim Klimaschutz Vorreiter werden, dann orientieren sich weitere Länder an uns. Jemand muss anfangen! Damit würden wir unserem Image als Ingenieursnation wieder gerecht werden! Welch ein Erfolg!
133

Nutzer1941930 | 06.05.2019 - 23:28

Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen? Jawoll!" Wir hinken doch längst hinterher und zwar im Erkennen und im Durchsetzen gegen die Lobbyisten.

48

Emsland | 10.04.2019 - 09:29

Ich sehe keine Rebellion gegen das Weiterlaufen der Reaktoren in Deutschland bis 2022. Es wird sie auch nicht bei einem Weiterlaufen bis 2027 geben.

Was schwadronieren SIe über Neubau und ausländische Reaktoren.?

83

Manigfalter | 10.04.2019 - 01:30

Zitat: von Emsland
Wer haftet, natürlich die Gesellschaft. Welches Problem sehen Sie?


Dass nur eine absolute Minderheit dieser Gesellschaft, an Stelle der Betreiber, deren Strom sie kaufen müssen,wirklich dafür haften will.

Relativ sichere AKW könnten vielleicht gebaut werden, aber definitiv nicht mehr zu Kosten die mit den Erneuerbaren auch nur ansatzweise konkurrieren können. Olkiluoto oder Hinkley Point C zeigen das deutlich.
Nur um den toten Gaul weiter zu reiten sollen nun Schrottreaktoren wie Tihange, Neckarwestheim, Doel und Co weiterhin für Milliardengewinne der Betreiber sorgen? Die Gewinne allein für die Betreiber, das Risiko allein für die Bürger? Das mag Ihre Energiewende sein, haben Sie sich schon mal gefragt weshalb Sie damit keinen Rückhalt bei den (haftenden) Bürgern finden?

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Emsland | 09.04.2019 - 20:00

Wer haftet, natürlich die Gesellschaft. Welches Problem sehen Sie? Versicherungsrecht?

Es geht hier um Klimaschutz, der ist dringender denn je. Und wenn ich es zum 100. Mal schreibe:

- der Atommüll ist Mist, aber ob wir jetzt X davon haben oder 1,2 X macht den Braten nicht fett

- Unfälle sind fast zu vernachlässigen, sie werden nur sehr viel stärker wahrgenommen als verstorbenen oder erkrankte Kohlekumpel, weil es ähnlich wie Flugzeugabstürze singuläre Ereignisse sind

Wenn nun jeder sein kleines Wehwechen und Bedenken zur Lösung der Klimaproblematik einbringt, wird das nie etwas.

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Manigfalter | 09.04.2019 - 18:08

Zitat: von Emsland
Da ich Sicherheit in einem relativen, nicht in einem absoluten Kontext gebraucht habe, ist diese Frage obsolet.



Nein, obsolet wäre die Frage nur wenn auch keine Gesellschaft bereit wäre andere Kraftwerke oder Anlagen zur Erzeugung elektrischer Energie zu versichern.

Ingenieure beurteilen zu welcher Prämie das was andere Ingenieure gebaut haben zu versichern ist.
Für ein "sicherstes deutsches AKW der Welt" wäre die Prämie aktuell 72 Milliarden Euro pro Jahr. (https://www.manager-magazin.de/finanzen/versicherungen/a-761954.html)

Deshalb versichern die Betreiber Ihre Anlagen nicht ausreichend, im Schadensfall haftet dann wer?

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Emsland | 09.04.2019 - 09:28

Zitat: von Heinz 548
@ Emsland

Mit „Ingenieurskunst“ reden Sie (leider) in der Vergangenheit.

Wenn ich mir BER, die Hamburger Philharmonie, Einsturz Stadtarchiv Köln, Kirchturmneigung durch U- Bahnbau Köln, Renovierung der Oper Köln, Abrutsch Autobahn A20, Loveparade Duisburg Regierungsflieger und den Dieselskandal ansehe, ist es offenbar nicht mehr viel mit der deutschen Ingenieurskunst.



Sind doch alles Projekte mit öffentlicher Beteiligung, da liegt das Problem woanders. Der Dieselskandal hat teils sehr positive Konnotationen erfahren, da es einerseits als Glanzleistung angesehen wird, so lange unentdeckt zu bleiben, andererseits Schlitzohrigkeit in gewissen Märkten honoriert wird.

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Heinz 548 | 09.04.2019 - 02:00

@ Emsland

Mit „Ingenieurskunst“ reden Sie (leider) in der Vergangenheit.

Wenn ich mir BER, die Hamburger Philharmonie, Einsturz Stadtarchiv Köln, Kirchturmneigung durch U- Bahnbau Köln, Renovierung der Oper Köln, Abrutsch Autobahn A20, Loveparade Duisburg Regierungsflieger und den Dieselskandal ansehe, ist es offenbar nicht mehr viel mit der deutschen Ingenieurskunst.

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Navia Fontaine | 08.04.2019 - 18:31

Ich stimme hier zu. Der Zielkorridor sollte aber im Bereich 2030 liegen. Ferner können wir Technologielieferanten für z.B. die Maghreb-Staaten und/oder Ägypten sein. Dort installierte Überkapazitäten im Bereich Solar und Wind können zur e-Methangewinnung genutzt werden, was nach Europa geleitet wird. Das schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: hochwertiger deutscher Technologieexport incl. Wartung, grünes Gas als Gegenleistung UND gleichzeitig ein geringerer Migrationsdruck auf Europa.

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Emsland | 08.04.2019 - 16:13

Zitat: von Mathias Hasselmann
Wenn diese Kernkraftwerke auch nur im Ansatz sicher waren, warum lehnten es dann die Versicherungsgesellschaften ab, für diese Kraftwerke Haftpflichtpolicen zu verkaufen?



Da ich Sicherheit in einem relativen, nicht in einem absoluten Kontext gebraucht habe, ist diese Frage obsolet.

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Mathias Hasselmann | 08.04.2019 - 16:00

Wenn diese Kernkraftwerke auch nur im Ansatz sicher waren, warum lehnten es dann die Versicherungsgesellschaften ab, für diese Kraftwerke Haftpflichtpolicen zu verkaufen?

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