Text der Petition
Der deutsche Bundestag möge beschließen, dass Raucher einen Zusatzbeitrag zur GKV zahlen müssen, um die besonderen Kosten der durch das Rauchen entstehenden gesundheitlichen Probleme aufzufangen.
Die konkrete Umsetzung kann - nach Ermessen des deutschen Bundestages - darin liegen, pauschal einen höheren Beitragssatz für Raucher festzusetzen oder die Behandlungen bestimmter Krankheiten, die eindeutig dem Rauchen zuzuordnen sind (Raucherbein, Raucherlunge,...), mit einer Zuzahlung zu belegen.
Begründung
Zwar ist das deutsche Gesundheitssystem Teil der Solidargemeinschaft, jedoch ist der Grundgedanke einer gesetzlichen Krankenversicherung, dass sie gesundheitliche Probleme von Mitgliedern auffängt, die diese unvorbereitet und schuldlos trifft. Während kein Versicherter z.B. gegen die Folgen eines Verkehrsunfalls vorbeugen kann, sind die durch das Rauchen entstehenden gesundheitlichen Schäden vermeidbar und damit im Verantwortungsbereich des Rauchers und sollten nicht auf die Solidargemeinschaft umgelegt werden.
Für die erste Variante (pauschaler Zusatzbeitrag) könnte die Erfassung, wer Raucher ist und wer nicht, z.B. durch Registrierung wie beim Erwerb von Simkarten erfolgen ("Raucherausweis"), für die Erhebung konkreter Zusatzbeiträge für einzelne Behandlungen wäre es Sache des behandelnden Arztes anzugeben, ob die jeweilige Diagnose durch das Rauchen bedingt ist oder nicht.