Text der Petition
Mit der Petition wird gefordert, bei Brückenneubauten (Ersatzbauten) nicht wie bisher die Brückenbreite zu belassen, sondern diese zu vergrößern, um durch breite Fuß- und Radwege, Fahrspuren und Schienenwege die Verkehrswende sicherzustellen. Die Mehrkosten für die Verbreiterung soll der Bund übernehmen.
Begründung
Brücken sind aufwendig und teuer. Bahnbrücken z.B. haben eine Lebensdauer von ca. 100 Jahren, Straßenbrücken ca. 50 Jahre. Es sollte hier weitsichtig geplant werden. Ersatzbauten müssen an die neuen Vorgaben und Richtlinien angepasst werden. Es müssen ausreichend breite Fuß- und Radwege, RAST 06, angelegt werden, entsprechend dem zukünftigen Verkehrsaufkommen plus Zuwachs. Dabei müssen die unterschiedlichen Bauherren und Bedarfsträger nachweislich zusammen arbeiten. Die Kostenfrage muss vom Bund übernommen werden im Rahmen der Klimakatastrophe, da viele Kommunen sich die Mehrkosten für Erweiterungen nicht leisten können und keine 8 Jahre in die Zukunft planen wollen bzw. können. Das gilt auch, wenn breitere Widerlager gebaut werden, um später die Brücke zu erweitern. Weiterhin sollten Kfz-Brücken ggf. mit Bahnbrücken gemeinsam gebaut werden, auch als Doppelbrücke. Alle Brücken sollten/müssen (mit Begründung) mind. einen besser zweiseitigen getrennten Fuß- und Radweg in beiden Richtungen erhalten um mehr Querungen zu ermöglichen. Dabei sind 2-spurige Räder zu berücksichtigen incl. Überholmöglichkeiten. Auch eine spätere wechselseitige Nutzung muss betrachtet werden. Kann eine Autobahnbrücke zur Bahnbrücke werden, ggf. teilweise. 2 Spuren werden ersetzt durch zwei Gleise, oder umgekehrt. Wenn Bahnbrücken 100 Jahre halten, warum nicht auch Kfz-Brücken. Was ist wirtschaftlicher und umweltverträglicher aus heutiger Sicht?
(Damals war eine zweite Köhlbrandbrücke geplant, die Fundamente sind vorhanden, das war in die Zukunft geplant)