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Petition 138892

Steuern und Abgaben

Einführung von Steuern auf nicht lebensnotwendige/arbeitsnotwendige Verbrauchsgüter vom 14.09.2022

Text der Petition

Einführung von Steuern auf nicht lebensnotwendige und arbeitsnotwendige Verbrauchsgüter, die dem Luxus zuzuordnen sind, um die Bedarfsdeckung in den unteren Bevölkerungsschichten und die Krisenfestigkeit des Staates zu erhöhen.

Begründung

Luxusgüter sind keine Verbrauchsgüter, auf die der Mensch grundsätzlich nicht auch verzichten könnte. Diese können in absolute und relative Güter geteilt werden und sind nicht außerordentlich marktrelevant. Im Normalfall kann man davon ausgehen, dass der Verbraucher/Käufer die Güter erwirbt, um sich marktstrategisch bestimmter Prozesse zu entziehen und Wertgegenstände erwirbt, um Reichtum nach außen zu beweisen oder generell den Werterhalt des eigenen Kapitals zu fördern. Die Sachwerte entziehen sich somit dem Geldkreislauf und sorgen ebenso psychologisch für Zurückhaltung bei gemeinschaftlichen Investitionen. Durch den Besitz von Sachwerten erhöht sich oft auch der Reichtum wie von selbst, da oft nicht nur der Werterhalt, sondern eine Werterhöhung durch das Alter der Anlage gegeben ist. Man könnte auch, solange das Gut dem Markt nicht wieder zugeführt wird, von totem Kapial sprechen.

Da Deutschland zunehmend durch Krisen geht, und zunehmend zu beobachten ist, dass die Spaltung zwischen Arm und Reich sich immer weiter auftut, wäre ein Solidarischer Beitrag solcher "Kapitalanlagen und Luxusanschaffungen" gerade, weil sich dieses Klientel eine Umlage leisten kann und es dringend notwendig ist, eine Steuer zur Umverteilung auf totes Kapital eingerichtet werden.

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