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Diskussion zur Petition 139418

Kinderschutz

Verbindliche Standards für die Werbung mit und für Kinder(n) und Jugendliche(n) vom 26.09.2022

Diskussionszweig: Aber so was von Ablehnung

Heinz 548 | 15.12.2022 - 19:18

Aber so was von Ablehnung

Anzahl der Antworten: 2

Die Penetranz mit der einem diese unsägliche Diversitäts-Doktrin täglich um die Ohren gehauen wird erzeugt bei mir mittlerweile Übelkeit.

Otext: „Werden verbindliche Standards für die Werbung mit und für Kinder(n) und Jugendliche(n) gefordert.“

AW: Ach ja? Verbindliche Standards ( = Normen)? Wer legt denn diese Normen fest? Will die Social Justice Warrior- Minderheit mit Hang zur Geschwätz- und Laberwissenschaft dem Rest der Welt erklären wie sie sich gefälligst zu verhalten haben um Woke zu sein um damit eigen definierte Ansprüche an die Gesellschaft zu entsprechen? Schon wieder mal eine „Verhaltensanweisung“ wie z. B. die Werbung sich zu verhalten hat um ja divers zu wirken?

Die Anhänger/-*+:_Innen der Geschwätz- und Laberwissenschaften in Form von Gender – u. Soziologie“wissenschaft“ entdecken offenbar immer neue Betätigungsfelder,- nunmehr die Werbung, um sich ins rechte oder vorzugsweise ins linke Licht zu rücken. Werden die Arbeitsplätze „Taxifahrer“ für diese Berufsgruppen rar oder was ist los?


Otext: „So entstehen ein Missverhältnis in der Geschlechterdarstellung, ebenso wie unrealistische Normen und Vorbilder.“

AW: Richtig und welches Missverhältnis! Z. B. sehe ich auf den schönen Regenbogenfahnen nie die Farbe Schwarz, Braun und Weiß, sowas von unrealistisch aber auch… Als alter weißer Mann fühle ich mich da regelrecht in der Geschlechterdarstellung diskriminiert…


Otext: „Zuschreibung von Eigenschaften und Vorlieben aufgrund dieser Kategorisierungen (bspw. Rosa-Hellblau-Falle, Prinzessinnen und Piraten, süße Mädchen und abenteuerlustige Jungs, Lolita, …)“

AW: Und was ist daran problematisch wenn Helga Prinzessin, Sven Indianer und Holger mit Puppen spielt? Wen außer Helga, Sven, Holger und deren Eltern geht das irgendwie etwas an? Wen geht es an, wenn meine Enkelin sich ins rosafarbene Bett legt und der Enkel eine hellblaue Zudecke hat und zwar aufgrund einer Werbung für diese Artikel? Geht das den Petenten oder der Petentin irgendetwas an?


Otext: „Schutz vor sexuellen Inhalten und sexualisierenden sowie Stereotypen Darstellungen in Werbung und Medien

AW: Diese Forderung ist lächerlich! Und zwar deshalb weil man heute froh sein kann, dass der Nachrichtensprecher um 20:00 Uhr sich nicht kopulierend mit der Redakteurin zeigt. In jedem Film sind doch heute Sexszenen an der Tagesordnung offenbar zur Steigerung der filmischen Dramaturgie. Wenn heute 16-jährige nach dem Discobesuch nicht mit irgendjemand in der Kiste liegen, war es kein schöner Abend, und zwar ganz ohne Werbung.


Otext: „Doch Kinder und Jugendliche benötigen, als Models und Konsumenten, einen verstärkten ethischen und rechtlichen Schutz:“

AW: Ja, aber nicht durch eine Normsetzung oder meinungsgetragen durch Divers-geschwängerte Bedenkenträger/+:-_*Innen, sondern durch die Eltern!

Diese Petition zielt u. a. auf Schutz vor sexualisierenden Bildern in der Werbung ab und fordert eine wie auch immer geartete Standardisierung der Werbung. Offensichtlich ist aber völlig vergessen, dass in erster Linie bei Pornografie, Gewaltdarstellungen, Werbung für Selbstgefährdung (z.B. Magersucht, Ess-Brechsucht), politischer Extremismus und religiöser Fanatismus die sozialen Medien die weit höhere „Bezugsquelle“ für Jugendliche darstellen.

12.000 Stunden vor dem Bildschirm, das „Durchschnittskind“ in Deutschland hat mit etwa 15 Jahren diesen Wert erreicht. Dabei hat das Kind fast 10.000 Morde und 100.000 Gewalttaten gesehen. Trotzdem verhalten sich die allermeisten Jugendlichen nicht gewalttätig. Insbesondere ist das Internet voll von Gewaltdarstellungen: Prügelvideos, Ausschnitte aus Horrorfilmen, brutalen Werbetrailern, Bilder von Unfällen, Folter oder sogar Hinrichtungen u.v.m. ("Gewalt im Web 2.0“, Studie 2009).

Warum also die „Standardisierung“sforderung nur für die Werbung?
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