Text der Petition
Mit der Petition wird gefordert, dass in Existenznot geratene Privat-Krankenversicherte die volle Beitragshöhe von dem Sozialleistungsträger erstattet bekommen.
Begründung
Egal aus welchem Grund sie Privat-Krankenversichert sind und egal wie lange sie schon Privat-Krankenversichert sind.
Es stellt eine außergewöhnliche Härte dar, wenn zB ein privat krankenversicherter Widerrufsbeamter aus dem Staatsdienst ausscheidet, keine ALG I - Leistungen empfängt, sofort in die Grundsicherung fällt und dann auch noch mit ca 50% der privaten Krankenversicherung-Beiträge belastet ist / wird.
Mit existenzgefährdendem Einkommen / geringem Einkommen ist ein würdevolles Leben kaum mehr / kaum noch möglich.
Bis ein Wechsel - meist erst nach 12 bis 24 Monaten - von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung für Menschen möglich ist, sollte solange für die Sperrfrist / Sperrzeit der volle private Krankenversicherungsbeitrag übernommen werden.
Unabhängig von Grund und Fortdauer des Bestehens der privaten Krankenversicherung.
Und warum fällt ein Widerrufsbeamter in die Grusi? Prüfung nicht bestanden? „Silberne Löffel“ geklaut? „Prozess“ am Hals mit Verurteilung? Entlassung aufgrund Zweifel an persönlicher (charakterlicher) Eignung? Anschein einer rechten Gesinnung, Verstoß gegen Mitwirkungspflichten? Falsche Berufswahl? Das wären aber nicht Angelegenheiten der Öffentlichkeit, sprich der Sozialgemeinschaft welche nun und daraufhin als Ersatzmaßnahme herhalten soll, sondern eigenes Risiko, resp. Ergebnis des eigenes Fehlverhaltens.
Tja, und Krankenversicherungen sind recht teuer, zumal dann, wenn sie aus eigener Tasche finanziert werden müssen, aber auch das sollte ein Beamtenanwärter wissen, schließlich hat er sich ja die „preiswertere Lösung“ ausgesucht,- siehe oben.
Ja logisch, dass es keine ALG1- Leistung gibt. Der Widerrufsbeamter zahlt ja da auch aufgrund seines besonderen Privilegs nichts ein (und hat hier schon wieder mal Kohle eingespart...)
Otext: „Mit existenzgefährdendem Einkommen / geringem Einkommen ist ein würdevolles Leben kaum mehr / kaum noch möglich.“
AW 1: Willkommen im Club der nicht mehr Staatsdiener, aber es gibt doch Grusi und noch andere schöne staatliche Leistungen wie z. B. Mehrbedarf bei den Leistungen der Grusi, Heizung u. Miete, einfach Antrag stellen…
AW 2: Das „würdevolle Leben“ stellt sich schlagartig nach Aufnahme einer mit Lohn oder Gehalt befrachteten Tätigkeit ein. In Zeiten knapper Arbeitskräfte dürfte ein solches Vorhaben ein leichtes und ein gut bezahltes sein. Werter Petent: Schon mal was von Mitwirkungspflichten gehört...?
OtexT: „ (…) sollte solange für die Sperrfrist / Sperrzeit der volle private Krankenversicherungsbeitrag übernommen werden.“
AW: Nö! Was ist denn das für ein Ansinnen, dass Sozialleistungsträger für Privat-Krankenversicherte die volle Beitragshöhe übernehmen sollen,- und dann auch noch „die volle“…! Kann sein, dass der Widerrufsbeamte die Sinnhaftigkeit einer Sozialgemeinschaft nicht verstanden hat, welcher er sich bisher -freiwillig und erfolgreich- entzogen hat?