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Diskussion zur Petition 147037

Krankheitsbekämpfung

Wissenschaftliche und transparente Aufklärung des Post-Vac-Syndroms vom 04.03.2023

Diskussionszweig: Re: Krankheitsbekämpfung - Wissenschaftliche und transparente Aufklärung des Post-Vac-Syndroms

Nutzer621931 | 12.04.2023 - 08:56

Re: Krankheitsbekämpfung - Wissenschaftliche und transparente Aufklärung des Post-Vac-Syndroms

Anzahl der Antworten: 11

Zitat:
Mit der Petition wird eine wissenschaftliche und transparente Aufklärung des Post-Vac-Syndroms gefordert. Das Krankheitsbild muss politisch und medizinisch anerkannt werden.

Bereits im ersten Satz scheitert die Petition um im zweiten die Fehler nochmals zu bestätigen. Es gibt kein "Post-Vac-Syndrom".
Es gibt verschiedene Folgen von Impfungen. Diese bestehen aber aus verschiedenen Symptomen und Ursachen. Eine allergischer Reaktion auf Proteine im Totimpfstoff ist etwas vollkommen anderes als mit der Nadel verletzte Nervenbahnen. Das wäre in so, als sollten alle Unfallopfer gleich behandelt werden: Der Herzstillstand genau wie der Knochenbruch, die blauen Flecken und die psychischen Folgen der Zeugen und Helfer.

Wir brauchen auch keine "wissenschaftliche und transparente Aufklärung" - die haben wir schon lange. Keine Impfung ist so intensiv begleitet und untersucht worden wie die Corona-Impfung.

Zitat:
Viele Betroffene berichten von langanhaltenden Long-Covid-ähnlichen Beschwerden seit Impfung.

Ach ja, das liebe "viele". Eine nicht quantifizierte Menge. Bleiben wir lieber bei den Fakten.
Laut PEI - bei dem alle tatsächlichen Meldungen zusammenlaufen - gab es 0,27 Verdachtsfälle pro 1000 Impfungen.
Tatsächlich erwiesen oder wahrscheinlich sind 250 Fälle die unter "Post-Vac" zusammengefasst werden könnten.
Weitere 3.968 haben bisher keinen eindeutigen Zusammenhang und werden noch untersucht. Basierend auf den bisherigen Erfahrungen könnten sich davon rund 480 weitere Fälle bestätigen.
"Viele Betroffene" sind also in Summe 730 Menschen mit unterschiedlich schweren Beeinträchtigungen und vollkommen unterschiedlichen Symptomen. Das sind viele, keine Frage, aber nur 0,0004% aller Impfdosen.
Nein, herzzerreißende Berichte auf Facebook vom Bekannten einer Freundin meiner Friseurin die gerne von frisch erstellten Accounts gepostet werden sind im echten Leben irrelevant.

Die Fragestellung der Petition ist folglich:
Brauchen wir über die bestehenden Studien, Untersuchungen und Behandlungen hinaus zusätzliche Geldmittel für die Behandlung von maximal 730 bereits medizinisch versorgten Menschen mit vollkommen individuellen Symptomen?
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