Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Petitionsausschusses des deutschen Bundestages. Jedermann hat die Möglichkeit, Bitten oder Beschwerden an den Deutschen Bundestag zu richten.

Um direkt zu entsprechenden Bereichen zu springen verwenden Sie die Sprungmarken wie folgt:

Auf dem Bild sehen Sie ...

Diskussion zur Petition 151596

Unterhaltsrecht (Kinder)

Orientierung der Gerichte an der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bzgl. Kindes- und Trennungsunterhalt vom 01.06.2023

Diskussionszweig: Für die Demokratie genau der falsche Weg

A_Wiggins | 25.06.2023 - 12:29

Für die Demokratie genau der falsche Weg

Anzahl der Antworten: 3

Schon jetzt ist der Einfluss der Juristen auf die deutsche Demokratie zu hoch: Wenn ein oberes Gericht wie das Bundesverfassungsgericht (1 BvR 2646/15) Beleidigungen durch einen Juristen als ein völlig normales Verhalten dieser Gruppe einstuft, und es damit bei einer Annahme solcher Petitionen zu tolerieren ist, sollte jeder einzelne Richter selbst entscheiden dürfen.

Was glauben Sie, wie viele Schwule oder Abtreiber*innen deshalb den rechtskonformen Haftstrafen entkommen sind?

Zwar die Minderheit, aber es gab zumindest eine geringe Change des Einzelnen, die wir uns erhalten sollten.


Bezogen auf Ihren Verweis auf die Urteilsbegründung – diese sind in der Regel nicht das Papier wert auf denen sie geschrieben sind.
Wir sollten lieber andere Instrumente der Demokratie nutzen. Sie die Unterlagen Veröffentlichen (Datenschutz beachten), die zum Urteil führten. Erst dann wird die Begründung nachvollziehbar.
Sehr schön ist das in „Arbeitsproben der deutschen Justiz“ ISBN: 9789403681696 zu sehen.
Über diverse Verlage können Sie ein Buch für knapp 30 € veröffentlichen. Daher kommt die begründete Panik der deutschen Juristen, dieses Instrument einer Demokratie zu nutzen.

Der Richter muss damit rechnen, dass nach dem Urteil seine Entscheidung fachkompetent überprüft und öffentlich zur Diskussion gestellt wird.
Dann löst sich das Problem dieser Petition von selbst, nur eben mit demokratischen Instrumenten.
Stellen Sie sich vor, Sie lassen in den Fällen, in denen kein Schriftsatznachlass gewährt wird, den Richter oder die Richterin geplant an die Wand laufen, nur um diesen dann später öffentlich als Deppen/ Deppin darzustellen.

Das ist gelebte Demokratie!
Personen finden diesen Beitrag hilfreich