Text der Petition
Kostenübernahme durch die Krankenkassen für einen präventiven Insulintest zur Früherkennung des individuellen Diabetesrisikos. Frühzeitige Erkennung des individuellen Diabetesrisikos. Früherkennung von genetischer Diabetesdisposition für Kinder. Früherkennung von Prädiabetes für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Begründung
Diabetes ist eine die Lebensqualität erheblich einschränkende und letztlich lebensbedrohliche Krankheit mit hohen Folgekosten im Gesundheitssystem, von der in Deutschland eine erhebliche Zahl von Menschen betroffen ist.
Zitat: „In Deutschland ist bei circa 7,2 Prozent der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren ein Diabetes mellitus bekannt.“
Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/diabetes.html.
Ein Großteil der Aufgrund erblicher Vorbelastung oder der Entwicklung einer Prädiabetes zu erwartenden Diabetes-Erkrankungen könnte verhindert werden, wenn Menschen mit (meist unerkannter) Prädiabetes oder einer entsprechenden genetischen Neigung rechtzeitig dazu angeregt würden, ihren Lebensstil präventiv zu gestalten (Kohlenhydratreduktion, mehr Bewegung) und ihre die Ernährung und ihren Bewegungsstil entsprechend zu gestalten.
Die möglichst frühzeitige Lebensstiländerung ist entscheidend für den Präventionserfolg. Daher ist die Früherkennung einer Insulinresistenz und ggf. schon eines Prädiabetes sowie insbesondere des genetischen Risikos für eine Insulinresistenz schon im Kindes- und Jugendalter wichtig und notwendig.
Es gibt die kostengünstige Möglichkeit eines entsprechenden Insulintests (standardisierte Messung der Insulinausschüttung beim Arzt) zur Früherkennung des Risikos der Entwicklung einer Diabetes-Erkrankung.
Mit der Petition wird gefordert, dass die gesetzlichen und die privaten Krankenkassen dazu verpflichtet werden, die Kosten für die Durchführung eines „Insulintest“ zur Früherkennung insbesondere bei Kindern und Jugendlichen zu übernehmen, um frühzeitig eine ggf. vorliegende genetische Disposition oder einen Prädiabetes zu erkennen.
Typ 1 Diabetiker ca. 380.000 . (380 Tsd)
Tpy 2 Diabetiker ca. 6.200.000 . (6,2 Mio)
Allein an diesen Zahlen lässt sich erkennen, dass nur ein kleiner Teil der Kinder eine Disposition für Diabetes (Typ 1) haben und eine kostenfreie Testung für ALLE Kinder / Jugendliche schlichtweg teurer Unsinn wäre.
Diabetes Typ 1 ist eine vererbare Autoimmunkrankheit, die schon Diabetes bei Säuglingen / Kleinkindern auslösen kann.
Einzig hier ist ein Test sinnvoll.
Diabetes Typ 2 hängt von der Lebensweise ab. Dazu braucht es keinen Test, sondern nur "gesunden Menschenverstand"
Selbst wenn man vollzeit berufstätig ist kann man mit Kindern nach der Arbeit Fahrrad fahren, Schwimmen gehen, Federball spielen, oder sich sonst wie bewegen.
Auch ausgewogene Ernährung ist kein Hexenwerk .
Befolgt man dieses, sind sogar Gummibärchen, Eis essen oder Schokolade - in Maßen - kein Problem.
Dafür sind aber die Eltern zuständig - weder Staat noch Krankenkassen können hierbei helfen. Auch ein präventiver Test ist hier unnötig, da es einzig und allein von der Lebensweise abhängig ist.