Text der Petition
Gesetzliche Krankenkassen sollen Krankengeld automatisch und ohne weiteren Antrag fristgerecht auszahlen.
Begründung
Wenn jemand krank ist, dann bekommt die Person für gewöhnlich erst sechs Wochen lang Lohnfortzahlung und danach Krankengeld.
Diese Leistung steht der Person zu, so ist das Gesetz.
Die Krankenkasse ist durch die Krankmeldung(en) darüber informiert, wie lange die betroffene Person krank ist.
Weiterhin ist sie über die Sozialabgaben über den Verdienst einer Person unterrichtet und könnte auch selbst nachschauen, ob und wenn ja, wann, eine Person in den letzten drei Jahren erkrankt war.
Entsprechend müsste die Krankenkasse das Krankengeld zum Stichtag auszahlen.
Das tut sie aber nicht.
Die kranke Person muss das Ihr gesetzlich zustehende Krankengeld erst noch umständlich bei der Krankenkasse beantragen und, ggf. aus dem Krankenhaus, die obigen Fragen noch einmal separat beantworten und belegen, sonst bekommt sie kein Geld.
Bürokratischer und umständlicher geht es fast nicht mehr.
In anderen Ländern, zum Beispiel Lettland, funktioniert das ohne Probleme, in Deutschland ist es wohl einfacher, die Verantwortung auf die sowieso schon erkrankte Person abzuwälzen.
Und in der ominöse „andere Länder“ weniger Bürokratie haben.
Dann sucht man ein Land mit gänzlich anderem Sozialsystem und sagt, na siehste, so gehts auch.
Nutzer4902401 | 18.03.2025 - 19:11
Chapeau!
Aber komisch, genau wissen "was ihnen zusteht", das tun diese Leute immer. Nur mit dem Beantragen sind diese angeblich "überfordert".
Nutzer6290078 | 18.03.2025 - 17:01 (Zuletzt geändert am 18.03.2025 - 17:24 von Nutzer6290078 )
Dies sollten Sie selbst beherzigen. Dann versehen Sie vielleicht, worauf sich das bezieht, was Sie hier kommentieren, ohne es offensichtlich verstanden zu haben.
Na, was meinen Sie wo man landet, wenn es wie im hervorgehoben Lettland nach 6 Monaten kein Krankengeld mehr gibt, man aber noch krank ist?
Gell ist blöd, wenn jemand mit Fakten kontert, die man trotz dem, dass sie hier stehen, nicht zur Kenntnis nehmen kann.
Da kann man dann nur persönlich zu werden und unsachlich angreifen.
Und damit- danke an die Moderation für den Hinweis- endet meine Beteiligung an dieser „Diskussion“.
Nutzer6290078 | 18.03.2025 - 16:55
Nö möchte ich nicht. Folgen Sie Ihrer Empfehlung und lesen Sie- dann verstehen Sie auf was sich die Berge und die Reha beziehen.
email.adresse | 18.03.2025 - 16:36
Wer hat denn wo von "Krampf" oder "Papierbergen" gesprochen?
...und wer hat von Reha Kliniken gesprochen?
Welche Übertreibungen meinen Sie?
Vielleicht sollten Sie den Text erst lesen bevor Sie ihn kommentieren?
Woher stammen Ihre Informationen und wer hat wo etwas von Bürgergeld gesagt?
Ich vermute Sie gehören zu der Fraktion, die zwar keine Ahnung hat, aber alles besser weiß?
...und grundsätzlich gegen alles ist?
Hat Sie Ihr (An-)Führer zum Stänkern geschickt?
email.adresse | 18.03.2025 - 16:31 (Zuletzt geändert am 18.03.2025 - 17:12 von Admin )
Dieser Beitrag wurde von der Moderation gelöscht, da er in keinem sachlichen Zusammenhang mit dem Thema der Petition stand.
email.adresse | 18.03.2025 - 14:51
Vielleicht möchten Sie Ihren Beitrag noch einmal überdenken.
"Mal wieder eine Petition, in der das Ausfüllen eines Formulars zur Schwerstarbeit umgedeutet wird."
Das ist Blödsinn, erstens ist es nicht unbedingt nur ein Formular und zweitens ist es vollkommen unsinnig, Daten, die man sowieso schon hat, noch einmal abzufragen, quasi spasseshalber.
Laut Gesetz steht einem Krankengeld zu.
Alle Daten sind vorhanden.
Vielleicht hofft man ja auf Seiten der Krankenkasse darauf, dass man nicht zahlen muss, weil kein Antrag gestellt wurde?
Von einem separaten Antrag steht nichts im Gesetz.
Hier ein Beispiel aus der Praxis:
Mann, schwerer Arbeitsunfall, liegt seit 5 Monaten im Krankenhaus.
Mehrere, teilweise offene Brüche in der unteren Körperregion.
Lebt alleine, die Krankenkasse schreibt, natürlich, Briefe.
Die liegen dann schonmal ein paar Wochen im Briefkasten.
Dieser Patient hat mehr als drei Monate lang kein Geld bekommen, weil er dazu ein vollkommen überflüssiges Formular hätte ausfüllen müssen, dass er erst bekommen hat, als eine Verwandte angereist ist und Ihn ein paar Wochen lang untersützt hat.
Das passiert so regelmäßig, denken Sie mal an ältere Leute, Komapatienten, Schlaganfälle.... etc.
"Und in der ominöse „andere Länder“ weniger Bürokratie haben."
Können Sie bitte "ominöse andere Länder" definieren?
Was sind "ominöse andere Länder"?
Vielleicht möchten Sie das Wort "ominös" (Adjektiv zu Omen) noch einmal nachschlagen?
Nutzer6290078 | 18.03.2025 - 14:44
Welcher Krampf? Welche Papierberge?
Und wieso wird so getan, als ob Rehakliniken keine Abteilung mehr hätten, die dabei hilft?
Der Petent hätte die Übertreibung, der Sie sich auch bedienen und vor allem diesen unglücklichen Vergleich unterlassen sollen.
Im Vergleich wird er sich mit Sicherheit nicht das lettische System wünschen.
Kein Antrag mehr, wie behauptet, dafür keinerlei volle Lohnfortzahlung und nach 6 Monaten ist Schicht im Krankengeld.
Und „Bürgergeld“ gibt’s dort auch nicht.
Malika2000 | 18.03.2025 - 14:32
Naja- so unrecht hat der Petent nicht. Denn wenn jemand erkrankt ist und beispielsweise nach stationärem Krankenhausaufenthalt entlassen wird- möglichst noch eine schwierige Hüft - OP oder ähnliches, dann wird dieser Mensch schon genug damit zu tun haben seine Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen.
Reha Aufenthalte, Arztbesuche. Dazu Schmerzen und eingeschränkte Bewegungsfähigkeit.
Hier ist es- insbesondere vor dem Hintergrund der (angeblich) so tollen Digitalisierung fraglich, ob dieser ständige Krampf der zusätzlichen Papierberge überhaupt noch notwendig ist, zumal es in etlichen Dörfern nicht einmal eine Post existiert.
Anders mag es ggf. sein, wenn ein Patient ständig wechselnde Erkrankungen hat, hier wäre ein behandelnder Arzt in der Pflicht mal genauer hinzusehen und eine vernünftige Diagnostik zu betreiben. Woran liegt es, dass ein Patient immer wieder erkrankt? Am Arbeitsplatz (Allergien?), Arbeitsklima (psychische Belastung?), arbeiten gegen den biologischen Rhythmus (Nacht- und Wechselschichten?)
Der Mensch ist eben kein Arbeitssklave, sondern sollte endlich als ganzheitlicher Mensch gesehen werden, sonst muss sich ein Arbeitgeber eben Roboter anschaffen.
(Aber die sind ja schon in Arbeit- z.B. für die Pflegeberufe). Viel Spaß dann damit (auch mit den ggf. fatalen Fehlern).
Das Finanzamt bekommt doch auch alle (!) Einkünfte per Digitalisierung- ich frage mich weshalb das nur funktioniert wenn der Staat o.ä. Geld haben will- aber niemals wenn ein Mensch Geld bekommen müsste. Das sollte doch mal genauer hinterfragt werden.
Ich wäre daher eher für die komplette Digitalisierung bei der Auszahlung fürs Krankengeld. Denn alle Krankenkassen arbeiten mit Computern und haben alle Versicherte darin gespeichert.