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Petition 180447

Photovoltaik

Kein Bau von Photovoltaik-Anlagen auf Grün- und Ackerflächen/Indirekte Versiegelung des Bodens vermeiden vom 18.04.2025

Text der Petition

Mit der Petition wird gefordert, dass Photovoltaik-Anlagen nicht auf Grün- und Ackerflächen gebaut werden, da sie den Boden indirekt versiegeln.

Begründung

Die Grünflächen kühlen das Klima und verhindern auch die Erosion sowie den schleichende Verlust von fruchtbarem Boden, sei es durch Trockenheit oder starkem Regen.
Wir verfügen bereits über genügend versiegelte Flächen, die für den Bau von Photovoltaikanlagen geeignet sind. Die Großflächige Überbauung von landwirtschaftlichen Flächen ist auch eine Versiegelung. Investoren suchen sich nur große zusammenhängende Flächen aus, weil sie an Rendite interessiert sind. Der Stromkunde soll ihnen diese Rendite bringen.
In bunten Farben wird uns das in Zusammenhang mit der darunterliegenden Fläche zur weiteren Nutzung verkauft.
Es mag verlockend sein, für die Eigentümer, ihre Fläche dafür herzugeben.
In wie weit die Verschattung längerfristig zu Ertragsminderungen führt, ist nicht bekannt/erforscht. Was ist mit einer gleichmäßigen Beregnung / Vernässung der darunter liegende Fläche? Müssen die dann künstlich beregnet werden? Außer Gras lässt sich nicht viel anbauen, von Getreideanbau ganz zu schweigen. Welche Kulturen würden da überhaupt gedeihen?

Je mehr Grünpflanzen / Grünflächen wir haben, desto mehr Kohlendioxid (CO2) nehmen sie auf und so ganz nebenbei kühlen sie das Klima.

Gute Böden mit dieser Technik veröden langsam, die Erträge sinken. Dazu hört man von den Investoren sowie den Eigentümern kein Wort. Geschweige von der Kalkulation, wie die Rechnung aufgeht.

Schon zu Beginn des bau`s von Wind- und Sonnenenergieanlagen und der Einführung der EEG-Umlage, ist nicht erkennbar, wer denn Eigentümer dieser Umlage (die der Stromkunde zahlt) geworden ist und wer die Renditen erhält. „Die Stromkunden sind es wohl nicht“.
Seit dieser Zeit kannte der Strompreis nur eine Richtung, -„nach oben“.

Mit dem Bau werden noch mehr Flächen geschaffen, die das Klima aufheizen. Auch wenn uns erklärt wird, dass darunter Landwirtschaft betrieben werden kann, so sind die Flächen durch die Photovoltaik zusätzliche, die durch ihre schwarzen Flächen, durch die Sonne aufgeheizt und die Wärme somit nach oben in die Atmosphäre abgegeben wird.
Und wie versiegelte Flächen die Städte schon jetzt aufheizen, kennen wir bereits. Makaber nur, wenn der Strom aus den Photovoltaik-Anlagen für den Betrieb der Klimageräte im Haus / Büro / Wohnung, besonders in Städten benötigt wird. Das wäre Paradox.
Es gibt noch keine Erkenntnis, wie stark auch die Photovoltaik-Anlagen, mit ihrer immer größer werdenden Flächen die Aufheizung des Klimas beeinflussen / begünstigen.

Mit dieser Petition wird begehrt, dass für den Bau von Photovoltaik-Anlagen, bereits versiegelte Flächen zu nutzen sind und eine weitere Versiegelung unterbunden werden soll.
Die Pachten, welche die Investoren bereit sind für Freiflächen zu zahlen, können doch besser an den Bund, die Ländern und den Kommunen / Städte und Kreisen gezahlt werden, die somit den meist knappen Kassen, eine Einnahmequelle verschafft.

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