Text der Petition
Mit der Petition wird eine Änderung der Meldung zum Verbrauch der Heizenergie gefordert, damit für Mieter tatsächlich nachvollziehbare Werte geliefert werden.
Begründung
Gemeldet soll werden:
1. Kalt- und Warmwasserverbrauch im m³, bei Warmwasser der zugehörige kWh-Wert,
2. Bei der Heizung die Werte je Heizkörper: der gemessene Verteilerwert und der kWh-Werte
3. Der gesamte Energieverbrauch der Versorgungseinheit mit den Wert Kalt- und Warmwasser in m³ und kWh für Warmwasser, den Wert der Heizung in kWh.
1. Die Einbeziehung des Kaltwasserverbrauches sehe ich auf Grund zunehmender Trockenheit als wichtig. Die Aufbereitung von Trinkwasser benötigt zudem ebenfalls eine erhebliche Menge an Energieaufwendungen. Der m³-Wert ist nachvollziehbar, der kWh-Wert ergibt sich jedoch erst aus den verbrauchten m³ und der Warmwassertemperatur, welche der Mieter schlecht beeinflussen kann.
2. Ein Gesamtwert in kWh für die Wohneinheit lässt zwar Schlüsse auf den Energieverbrauch zu, jedoch erst die Einzelwerte gewähren einen Blick auch auf Einsparmöglichkeiten. Die Einzelwerte spiegeln die Gewohnheiten zum Lüften, Heizen und den Bewegungen in der Wohneinheit wider, z.B. ob man auch die Türen zwischen den einzelnen Räumen geschlossen hält.
Weiterhin ist der kWh-Wert auch hier von der geleiferten Vorlauftemperatur abhängig und lässt daher nur eine ungenaue Einschätzung zu. Der Ablesewert in Einheiten ist für den Mieter direkt nachvollziehbar.
3. In Zusammenhang mit den in der Betriebskostenabrechnung zu benennenden Werten zur Versorgungseinheit kann jeder Mieter seinen Stand nachvollziehen. Der Vergleich mit Werten aus dem Vorjahresmonat ist zwar nett, ist allein wenig aussagekräftig ohne genauem Wetterverlauf (Temperatur, Wind, Sonnenstunden, Niederschlagsmenge).