Text der Petition
Mehrwertsteuerfreier Fahrschulunterricht
Begründung
Der Führerschein ist heutzutage bei vielen Arbeitgebern als Voraussetzung für den zukünftigen Beruf.
Polizei und Feuerwehr setzen diesen mittlerweile als Einstellungsvoraussetzungen für den Einstieg in den Beruf.
Die Kosten des Führerscheins sind enorm gestiegen, liegt ebenfalls an den Kosten der Fahrzeuge, die als Schulungsfahrzeuge ebenfalls einen Umbau benötigen und diese ebenfalls in stand gehalten werden müssen.
Es benötigt für eine Fahrschule ebenfalls eine behördliche Abnahme des Unterrichtsraumes, die durch einen Architekten bei der Baubehörde mit einer Nutzungsänderung beantragt werden muss. Die Nutzungsänderung lautet: Schulungsraum.
Die Ausbildung eines/einer Fahrlehrer/in wird mit Abschluss durch Ablegen von Fachprüfungen an der Bezirksregierung abgelegt,
Prüfungen:
- Fahreignungsprüfung
- Schriftliche Fachprüfung
- mündliche Fachprüfung
Nach bestandener Prüfungen dürfen Fahrlehrer/in als Fahrlehranwärter/in in einem Betrieb den Beruf bis zum Termin der Lehrproben ausführen, hier wird eine Lehrprobe für den theoretischen Teil abgelegt und einen praktischen Teil abgelegt.
Die Ausbildung und die Prüfungen haben die gleichen Anforderungen eines Lehrerberufs, somit sollte dieser Berufszweig ebenfalls als mehrwertsteuerfrei gelten.
Nur als Beispiel:
Fahrstundenkosten 65,00€, davon gehen 10,38€ als Mehrwertsteuer/ Umsatzsteuer ab, übrig bleibt 54,62€.
Ebenfalls das Lernmaterial als Lernapp, die benötigt wird, um das Wissen theoretisch sich anzueignen, wird eine Mehrwertsteuer von 19% verlangt.
Für den Führerschein werden ca. 420-1000 € Mehrwertsteuer angesetzt, dies variiert natürlich von Preisen der Fahrschulen und Orten.
Anstelle die Ausbildung herabzusetzen mit einem höheren Kostenfaktor eines Fahrsimulators, um das Schalten auf einen Simulator auszubilden, da die Fahrzeuge trotzdem vorhanden sein müssen und viele kleine Fahrschulen nicht den nötigen Platz dafür haben. Ebenfalls benötigt man dann eine Person, die zu dieser Zeit ebenfalls vor Ort sein muss, was dann auch wieder Lohnkosten bedeutet, daher wird sich das Modell mit dem Fahrsimulator zur Reduzierung der Fahrkosten auf Dauer nicht rechnen. Ebenfalls muss der Strom durchgehen bezahlt werden. Dann kommen die Mehrkosten von Strom mit in die Rechnung.
Bevor wir an der Sicherheit einer guten Ausbildung im Ablauf der Ausbildung die Kosten reduzieren, sollten als erstes die Mehrwertsteuer für Fahrschulen wegfallen.
Es bleibt ja noch die Gewinnsteuer/Einkommenssteuer, die Fahrschulen zahlen müssen.
Wenn die Regierung wirklich die Kosten reduzieren möchte, dann soll sie das zeigen, in dem die Mehrwertsteuer für Fahrschulen gestrichen werden.
Hiermit bitten wir, das Volk, um die Streichung der Mehrwertsteuer bei der Fahrausbildung.