Text der Petition
Mit der Petition wird gefordert, dass im Falle einer Mobilmachung ausschließlich Männer ab dem vollendeten 40. Lebensjahr verpflichtend zum Militärdienst einberufen werden dürfen. Personen unter 40 Jahren sind auszunehmen. Frauen dürfen nur freiwillig und ab dem 40. Lebensjahr teilnehmen.
Begründung
Die Jugend stellt das wissenschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche und demografische Potenzial der Gesellschaft dar. Der Schutz dieses Potenzials muss für einen modernen Staat oberste Priorität haben.
Ältere Männer (40+) verfügen über Lebenserfahrung und haben ihre Lebensziele oft weitgehend verwirklicht. Es ist gerecht und moralisch begründet, dass diese Altersgruppe vorrangig mobilisiert wird.
Junge Menschen sind besonders anfällig für ideologische Manipulation. Ihre Schonung dient auch der Stabilität der Demokratie.
Frauen tragen eine zentrale gesellschaftliche Rolle durch Mutterschaft und Erziehung der nächsten Generation. Ihre Beteiligung an militärischen Einsätzen darf niemals verpflichtend sein und nur auf freiwilliger Basis ab dem 40. Lebensjahr erfolgen.
Auf dieser Grundlage fordern wir konkret:
1. Gesetzliche Änderungen im Bereich der Mobilmachung und Wehrpflicht.
2. Verpflichtende Mobilmachung ausschließlich für Männer ab 40 Jahren.
3. Vollständiger Ausschluss aller Bürger unter 40 Jahren von jeglicher militärischer Einberufung.
4. Zulassung der Mobilmachung von Frauen nur auf freiwilliger Basis und nur ab dem 40. Lebensjahr.
5. Einsatz der unter 40-Jährigen ausschließlich für zivile und friedliche Initiativen im Inland.
6. Berücksichtigung der Altersgruppe unter 40 Jahren nur im Falle eines nachweislich vollständig ausgeschöpften Mobilisierungspotenzials in der Gruppe 40+.
Wir leben im 21. Jahrhundert. Ein moderner Staat muss auf den Prinzipien der Menschenwürde, der verantwortungsvollen Lastenverteilung und dem Schutz kommender Generationen basieren.
Das von uns vorgeschlagene Modell bedeutet keinen Verzicht auf Verteidigung – es ist ein Schritt hin zu einer reifen, humanen und verantwortungsbewussten Gesellschaft.
Wenn Deutschland das erste Land wäre, das diesen Mobilisierungsgrundsatz gesetzlich verankert, wäre das kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Ausdruck von Humanität. Das Leben des Einzelnen ist der höchste Wert. Ein Staat, der dies anerkennt, wird stärker.
Eine solche Regelung wäre zugleich ein wichtiges moralisches Signal: Sie würde das Verantwortungsbewusstsein der älteren Generation gegenüber den Jüngeren stärken und das Gefühl der Solidarität und Rechenschaft jener fördern, die politische Entscheidungen getroffen haben – gegenüber denen, die erst noch ihre Zukunft aufbauen sollen.