Text der Petition
Mit der Petition wird ein Verbot von Treibjagden in Deutschland gefordert.
Begründung
Treibjagden verursachen erhebliches Leid bei Wildtieren.
Die Tiere werden durch Lärm und Treiber in Panik versetzt, fliehen in Todesangst und verletzen sich häufig schwer, bevor sie überhaupt erlegt werden.
Viele Tiere sterben nicht sofort, sondern qualvoll durch Fehlschüsse oder Erschöpfung.
Ein solches Vorgehen ist nicht zeitgemäß und widerspricht grundlegenden Prinzipien des Tier-schutzes.
Die häufig angeführte Begründung, Treibjagden seien zur Bestandsregulierung
1, greift zu kurz: • Natürliches Gleichgewicht: In einer ungestörten Natur regulieren sich Tierbestände von selbst durch Nahrungsknappheit, Krankheiten und natürliche Feinde.
• Unfaire Behandlung: Menschen vermehren sich unkontrolliert, ohne dass jemand von „Bestandsregulierung" spricht. Warum sollte für Tiere ein anderer Maßstab gelten?
• Schonendere Alternativen: Sollten Eingriffe in Wildbestände notwendig sein, gibt es humanere Methoden wie Einzel- oder Ansitzjagd, die gezielter und tierschutzgerechter durchgeführt werden können.
Tiere haben ein Recht auf ein Leben ohne unnötige Qual und Angst. Ein Verbot von Treibjagden wäre ein konsequenter Schritt hin zu mehr Respekt und Mitgefühl gegenüber unseren Mitgeschöpfen.
Forderung
• Bundesweites Verbot von Treibjagden im Bundesjagdgesetz.
• Förderung von tierschutzgerechten, alternativen Jagdmethoden, falls Eingriffe in Wildbestände erforderlich sind.
Ich unterstütze die Petition ausdrücklich und fordere, dass die Politik endlich handelt. Treibjagden sind grausam und unnötig: Tiere werden in Todesangst getrieben, viele sterben nicht sofort, sondern quälen sich stunden- oder tagelang. Gerade wildlebende Tiere wie Feldhasen, Rebhühner oder andere Arten der Roten Liste sind besonders gefährdet – ihr Schutz darf nicht länger vernachlässigt werden.
Die Argumente der Jagdlobby sind längst widerlegt: Wildtierpopulationen regulieren sich in natürlichen Ökosystemen selbst – Eingriffe wie Treib- oder Hobbyjagden stören das soziale Gefüge der Tiere und führen paradoxerweise oft zu höheren Geburtenraten oder unkontrollierter Fortpflanzung. Auch das angebliche Argument, Jagd diene dem Artenschutz oder der Krankheitskontrolle, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.
Besonders erschreckend ist die Legalisierung der Hobbyjagd: Privatpersonen können mit minimaler Ausbildung Tiere legal töten – oft aus Freizeitmotiven, nicht aus Notwendigkeit. Jedes Jahr sterben so Millionen Wildtiere unnötig, und Hunderttausende Katzen und Hunde fallen ebenfalls der Jagd zum Opfer. Die Jagd verursacht nicht nur Tierleid, sondern ist auch ein Risiko für Menschen durch Unfälle oder fahrlässigen Umgang mit Waffen.
Die Politik muss handeln: Treibjagden, Hobbyjagden und Fallenjagden gehören komplett verboten. Tiere sind fühlende Lebewesen, keine Sportgeräte. Es braucht strengere Kontrollen, unabhängige Wildtiermanagementsysteme und eine klare Abkehr von einer Jagdkultur, die auf Gewalt und Profit ausgerichtet ist. Deutschland sollte endlich einen Weg einschlagen, der das Leben der Wildtiere schützt, nicht gefährdet.