Text der Petition
Die Schaltkompetenzpflicht in der Fahrausbildung ist nicht mehr zeitgemäß. Immer mehr Fahrzeuge sind Automatik, viele Fahrschülerinnen und Schüler brauchen kein Schaltgetriebe mehr. Nach Schweizer Vorbild sollte die Wahl freiwillig sein – das vereinfacht die Ausbildung und stärkt die Eigenverantwortung.
Begründung
Die Pflicht zur sogenannten Schaltkompetenz in der Fahrausbildung ist nicht mehr zeitgemäß. Sie stammt aus einer Zeit, in der Fahrzeuge mit manuellem Getriebe die Regel waren. Heute sind jedoch Automatik-, Hybrid- und Elektrofahrzeuge der Standard – auch in Fahrschulen.
Die verpflichtende Schaltkompetenz führt zu unnötigem Mehraufwand und Kosten, ohne dass dadurch die Verkehrssicherheit steigt. In der Praxis entscheiden sich immer mehr Fahrschüler:innen ohnehin für die Ausbildung auf Automatik, weil diese den modernen Fahrzeugrealitäten entspricht.
In der Schweiz wurde die Schaltpflicht bereits abgeschafft – mit durchweg positiven Erfahrungen. Dort können Fahrschüler:innen frei wählen, ob sie auf Automatik oder Schaltgetriebe lernen möchten. Wer später doch ein Schaltfahrzeug fahren will, darf das ohne zusätzliche Prüfung tun. Das System ist sicher, praxisnah und effizient.
Die Abschaffung der verpflichtenden Schaltkompetenz würde:
• die Fahrausbildung vereinfachen,
• Kosten und Bürokratie reduzieren,
• Fahrschulen entlasten,
• und den Begriff der sogenannten „Laienausbildung“ überflüssig machen, da Schaltunterricht dann nur noch freiwillig angeboten oder privat geübt würde.
Ich fordere daher, dass Deutschland dem Beispiel der Schweiz folgt und Fahrschüler:innen künftig frei entscheiden können, ob sie das Fahren mit Schaltgetriebe erlernen möchten oder nicht.