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Petition 188803

Förderung aus Haushaltsmitteln des Bundes

Weiterentwicklung des neuen Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ vom 22.10.2025

Text der Petition

Mit der Petition wird gefordert, das neue Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ als wichtigen ersten Schritt zur Modernisierung der deutschen Sportinfrastruktur zu verstehen und daraus ein langfristiges, strukturiertes und verlässliches Investitionsprogramm weiterzuentwickeln.

Begründung

Anliegen
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die derzeitige „Sportmilliarde“ des Bundes in ein langfristiges, bundesweites Infrastrukturprogramm zur Modernisierung, Sanierung und zum Neubau von Sportstätten weiterzuentwickeln – nach dem Vorbild des historischen „Goldenen Plans“ der 1960er-Jahre.
Begründung
Mit dem neuen Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ hat der Bund einen wichtigen ersten Schritt getan. Für den Projektaufruf 2025/2026 stehen 333 Millionen Euro bereit – ein deutliches Bekenntnis zur Bedeutung des Sports. Dennoch kann dieses Programm den bundesweiten Investitionsrückstand von über 30 Milliarden Euro nicht nachhaltig beheben.
Die bestehenden Förderstrukturen sind befristet, bürokratisch und für viele Vereine nicht direkt zugänglich. Vor allem kleinere und finanzschwache Kommunen können den erforderlichen Eigenanteil oft nicht aufbringen und bleiben damit von Förderung ausgeschlossen.
Ein echter „Goldener Plan 2.0“ soll diese Lücken schließen:
Er verbindet die aktuelle Sportmilliarde mit einer langfristigen Strategie und schafft eine dauerhafte, koordinierte und sozial gerechte Sportstättenförderung.

Kernforderungen
1. Verankerung der Sportmilliarde im Haushalt: Einrichtung eines jährlichen Bundesprogramms zur Sportstättenförderung mit langfristiger Finanzplanung.
2. Einbindung der Vereine: Möglichkeit für Sportvereine, sich über Kommunen oder Landesverbände an den Förderverfahren zu beteiligen.
3. Koordinierte Gesamtstrategie: Bundesweite Bestandsaufnahme, Priorisierung nach Sanierungsbedarf, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit.
4. Ökologische und soziale Standards: Förderung energieeffizienter, barrierefreier und inklusiver Sportstätten.
5. Wissenschaftliches Monitoring: Regelmäßige Evaluierung durch unabhängige Institute (z. B. BISp, DIFU, Universitäten) und Fortschrittsberichte an den Bundestag.
Ziel
Deutschland braucht ein langfristig wirksames, gerechtes und planbares System der Sportstättenförderung. Der „Goldene Plan 2.0“ soll sicherstellen, dass die einmalige Sportmilliarde kein Strohfeuer bleibt, sondern zum Grundstein einer nachhaltigen Infrastrukturpolitik wird, die Gesundheit, Gemeinschaft und Bewegung fördert.

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