Text der Petition
Im Sudan, insbesondere in der Stadt Al-Faschir ist die Lage für die Bevölkerung äußerst bedrohlich.
Mit dieser Petition soll die Bundesregierung, insbesondere das Auswärtige Amt dazu aufgefordert werden, alle ihre diplomatischen Möglichkeiten zu nutzen, um im Einklang mit den nationalen und internationalen Menschenrechtskonventionen sowie dem humanitären Völkerrecht, die Bevölkerung (insbesondere die Zivilbevölkerung), vor den aktuellen Menschenrechtsverletzungen zu schützen.
Begründung
Die Entwicklung der Lage im Sudan, insbesondere aktuell in der Stadt Al-Faschir ist eine schwere, Katastrophe. Medien und Experten berichten von schweren Menschenrechtsverletzungen von allen Kriegsparteien. Es gibt von Zeugen vor Ort schreckliche Berichte über Massenhinrichtungen, Massenmorde, Vergewaltigungen, Angriffe auf humanitäre Helfer, Plünderungen, Entführungen und Zwangsumsiedlungen.
Deutschland darf hier nicht tatenlos zusehen, sondern hat meines Erachtens die moralische Pflicht, für die betroffenen Menschen einzustehen.
Dies kann bzw. muss zum Beispiel durch die Schaffung internationaler Aufmerksamkeit, durch direkte Hilfemaßnahmen für die leidende Bevölkerung, durch die direkte Einflussnahme auf die Kriegsparteien und durch Verhinderung von Waffenlieferungen an die Kriegsparteien erfolgen.
Deutschland ist ein Land mit einer Stimme, die international anerkannt ist und gehört wird. Dies muss angesichts dieser humanitären Katastrophe unbedingt genutzt werden!