Text der Petition
Mit der Petition wird die Einführung einer einheitlichen und nachvollziehbaren Rechnungsnummer (Forderungs-ID) zur besseren Nachverfolgung von Forderungen bei Inkassounternehmen gefordert.
Begründung
Derzeit verwenden Inkassounternehmen unterschiedliche, interne Rechnungs- und Aktennummern für dieselbe Forderung. Das führt in der Praxis häufig zu:
- Verwirrung bei Verbrauchern, die Forderungen nur schwer einer ursprünglichen Rechnung zuordnen können.
- Fehlern in der Kommunikation, da verschiedene Aktenzeichen oder Referenznummern die Nachvollziehbarkeit erschweren.
- erhöhtem Verwaltungsaufwand sowohl für Gläubiger als auch für Schuldner und Beratungsstellen.
Oft werden Forderungen mehrfach weiterverkauft oder an verschiedene Inkassodienstleister abgegeben. Ohne einheitliche Referenznummer lässt sich für Betroffene kaum prüfen, ob es sich tatsächlich um dieselbe Forderung handelt.
Deswegen fordere ich als ehrenamtlicher Mitarbeiter einer Schuldnerberatung die Einführung einer einheitlichen Rechnungsnummer (Forderungs-ID):
- verpflichtend für alle Unternehmen und Gläubiger,
- über die gesamte Laufzeit einer Forderung – vom ursprünglichen Vertrag bis zur abschließenden Zahlung oder Verjährung,
- transparent und nachvollziehbar für Verbraucher in sämtlicher Korrespondenz (z. B. Mahnungen, Inkassoschreiben, Zahlungsaufforderungen)
Diese Regelung soll:
- den Verbraucherschutz stärken,
- die Bürokratie abbauen,
- die digitale Nachvollziehbarkeit und Rechtssicherheit fördern.
Eine einheitliche Forderungsnummer – ähnlich wie die internationale IBAN im Zahlungsverkehr – wäre ein einfacher, effektiver und moderner Schritt zu mehr Transparenz im Inkassowesen.