Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Petitionsausschusses des deutschen Bundestages. Jedermann hat die Möglichkeit, Bitten oder Beschwerden an den Deutschen Bundestag zu richten.

Um direkt zu entsprechenden Bereichen zu springen verwenden Sie die Sprungmarken wie folgt:

Auf dem Bild sehen Sie ...

Petition 190922

Einkommensteuer

Privater Kapitalaufbau zur Ergänzung der gesetzlichen Rente vom 21.11.2025

Text der Petition

Vorschlag zu einem geförderten Kapitalaufbau zur Ergänzung der staatlichen Rente, ohne dass der Staat in der Ansparphase aktiv Kapital beisteuern muss.
Ziel ist ein lukrativer privater Kapitalaufbau, indem bei Auszahlung im Rentenalter keine Steuern auf den Gewinn zu entrichten sind. Durch entsprechende Regelungen kann Missbrauch entgegengesteuert werden.

Begründung

Im aktuellen Rentensystem in Deutschland müssen bereits heute sehr hohe Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt (etwa 20%) in das System beigesteuert werden. Durch die Demografie werden die Zuschüsse noch weiter stark wachsen. Zusätzlich steigt die Gefahr der Altersarmut. Um dem in Zukunft wenigsten der für viele Rentner drohenden Altersarmut bereits heute entgegenzusteuern, wird ein privater Kapitalaufbau dringend empfohlen. Das später zur Verfügung stehende Kapital hängt stark von zwei Faktoren ab, dem eingesetzten Kapital und der Versteuerung. Das eingesetzte Kapital kann nicht gesteuert werden oder nur bedingt (abhängig vom verfügbaren Einkommen/Ausgaben), wohl aber die spätere Versteuerung. Würde der Staat auf die Versteuerung verzichten, stände ein viel höheres Kapital dem Rentner zur Verfügung. Denkbar wären auch eine faire Staffelung, bei der ein Freibetrag ganz steuerfrei wäre und dann gestaffelt feste Steuersätze anfallen würden. Zwar würden dem Staat Steuern bei Auszahlung entgehen, dies wird aber kompensiert, indem weniger Zuschüsse zu einer niedrigen Rente aus einer Sozialkasse gezahlt werden müssten, der Konsum der Rentner würde steigen. Konsum bedeutet Steuereinnahmen. Fazit: der Staat kann, ohne aktiv Finanzen aufzuwenden, zu einem lukrativen Kapitalaufbau im Rentenalter beisteuern, der dem Rentner finanziell sehr zugutekommen würde und den Staat, auch unter Berücksichtigung des Steuerverlustes, später auch entlasten würde. Also eine win-win Situation für Staat und Rentner/in.

Startbeitrag für neuen Diskussionszweig schreiben