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Petition 195071

Inklusion und Teilhabe

Neueinteilung der Anerkennung des Behinderungsgrades vom 11.02.2026

Text der Petition

Mit der Petition wird eine Neueinteilung der Anerkennung des Behinderungsgrades und der sich daraus ergebenden Erleichterungen für Menschen mit Behinderungen gefordert.

Begründung

Zur Zeit gilt faktisch immer noch ,das man eine 50%tige anerkannte Behinderung
haben muss um gewisse Erleichterungen zu bekommen.

Diese veraltete und ungerechte Regelung führt oft zu Benachteiligung eines behinderten Menschen ,der eben nicht 50% erreicht.(zb. ein 40% behinderter Mensch leidet nicht viel weniger unter seiner Benachteiligung)
Oft müssen Anwälte beauftragt werden um diese Grenze zu erreichen.
Es kostet immer viel Kraft, Nerven, Geld und letztlich auch Verwaltungsaufwand,
um diese Erleichterungsgrenze zu erlangen.

Ich fordere deshalb eine Neuausrichtung im Stufenmodel:
Nicht nur Erleichterungen ab 50% ,
sondern zB. 20% = +1 Tag mehr Jahresurlaub , + 1 J. früherer Ruhestand
30% = +2 Tag mehr Jahresurlaub ,+ 2 J. früherer Ruhestand
40% = + 3 Tag mehr Jahresurlaub ,+ 3 J. früherer Ruhestand
usw.

Eine Feinausarbeitung sollte natürlich durch eine entsprechende Arbeitsgruppe
mit Behindertenvertreter und Betroffenen erfolgen.


Gesunde Menschen können sich das stille Leiden auch "leicht" behinderter Menschen nur schwer vorstellen .
z.B. ist auch ein "nur" 30% Hörbehinderter Mensch (auch mit Hörhilfe) im Dauerstress , wenn er im Beruf Unterhaltung führen muss...Er wird oft für doof oder stur gehalten und hat deshalb meist schlechtere Berufschancen.
Fast jeder Hörbehinderte kann dieses bestätigen !

Deshalb fordere ich diese Neuausrichtung.

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