Text der Petition
Mit der Petition wird eine Einbeziehung von Versicherten der Künstlersozialkasse in die sogenannte Aktivrente gefordert.
Begründung
Die sogenannte Aktivrente schließt alle Selbstständigen aus. Künstler und Publizisten, die über die Künstlersozialkasse beitragspflichtig sind, zahlen jedoch ebenso wie abhängig Beschäftigte teilweise viele Jahre lang in die Rentenversicherung ein. Bei Erreichen des Rentenalters sind sie oft gezwungen, weiter erwerbstätig zu sein, weil die Rente zu gering ausfällt. Sie müssen jedoch jeden Euro, der über dem Existenzminimum liegt, versteuern. Das ist eine Benachteiligung im Vergleich zu Rentnern, die angestellt weiterarbeiten und nun seit Januar jährlich 24000 Euro steuerfrei verdienen dürfen. Ich habe bereits vor Verabschiedung des Gesetzes eine Petition dazu unterschrieben und mich an den Finanzausschuss und an meinen Abgeordneten gewandt. Ich erhielt die Auskunft, der verwaltungstechnische und bürokratische Aufwand, um eine aktive Tätigkeit zu erfassen sei zu hoch, und die Aktivrente werde nach dem Ablauf von zwei (!) Jahren evaluiert. Dazu möchte ich sagen, dass es verwaltungstechnisch sicher unkompliziert wäre, die rund 190.000 derzeitigen Versicherten der KSK zu erfassen bzw. die ehemaligen zu informieren.