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Petition 196255

Kleingartenwesen

Novellierung des Bundeskleingartengesetzes vom 10.03.2026

Text der Petition

Mit der Petition wird eine Novellierung des Bundeskleingartengesetzes gefordert, die den verpflichtenden Ertragsanbau durch Kriterien ersetzt oder ergänzt, die dem Erhalt naturnaher, urbaner Räume dienen.

Begründung

Das Bundeskleingartengesetz ist nicht mehr zeitgemäß.
Der verpflichtende Ertragsanbau ist für viele zeitlich nicht mehr realisierbar, und auch ökonomisch nicht zwingend erforderlich.
Um naturnahe, urbane Räume zu erhalten, sollte diese Auflage durch andere Kriterien ersetzt, ergänzt oder kompensiert werden..
Dazu gehören nektarreiche Pflanzen, höhere Bäume und Hecken, die den Boden
in Zeiten des Klimawandels vor Austrocknung schützen, kurzum alles was den Erhalt von Biodiversität fördert.

Kleingärten bieten eine Chance urbane, naturnahe Räume zu schaffen.

Der ökologische Vorteil einer Mischkultur ist nicht zwingend gegeben, wenn Gärten nicht ökologisch angelegt sind.
Häufig werden Ressourcen eher belastet (Düngemittel und Wasserverbrauch).
Auch ein Ziergarten kann nützlich sei, wenn die entsprechende Pflanzenauswahl getroffen wurde, und es bietet sich allen Bevölkerungsschichten die Chance auf
einen naturnahen Rückzugsort.
Langfristig könnten veränderte Regeln zum Erhalt von ökologischer Vielfalt beitragen, wenn die Bewirtschaftung nicht mehr an starre Regeln gebunden ist, und von Pächtern getragen werden, deren Lebenskonzept zum Gartenkonzept passt.

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