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Petition 197255

Trinkwasserversorgung

Nationales Infrastrukturprojekt zur Errichtung großindustrieller Meerwasserentsalzungswerke an Nord- und Ostsee vom 27.03.2026

Text der Petition

Mit der Petition wird gefordert, ein nationales Infrastrukturprojekt zur Errichtung großindustrieller Meerwasserentsalzungswerke an Nord- und Ostsee sowie ein bundesweites Wasser-Fernleitungsnetz (Wasser-Pipelines) zu realisieren. Ziel ist die vollständige Deckung des industriellen und privaten Bedarfs durch technologisch erzeugtes Wasser, um die Entnahme aus Grundwasser, Flüssen und Seen zu stoppen, die Natur zu entlasten und Deutschland dürrefest sowie industriell autark zu machen.

Begründung

Status Quo: Mangelverwaltung beenden
Deutschland leidet unter sinkenden Grundwasserspiegeln und zunehmender Nutzungskonkurrenz um Wasser. Die bisherige Politik der Entnahmeverbote verwaltet lediglich den Mangel, löst aber nicht das strukturelle Problem. Wir müssen den Fokus von kurzfristigen Maßnahmen hin zu echtem Ressourcenschutz und langfristiger Klimaresilienz verschieben.

Die technologische Lösung: Wasser-Autarkie
Durch moderne Entsalzungsanlagen an den Küsten und ein Pipeline-Netz bis in den Süden (unter Nutzung bestehender Trassen wie Autobahnen oder Stromkorridore) wird Wasser zu einer gestaltbaren Ressource.

Natur-Resilienz: Wenn Industrie und Haushalte nicht mehr auf lokales Grundwasser angewiesen sind, regenerieren sich Moore, Wälder und Fließgewässer natürlich. Wir geben der Natur den Raum zurück, den Klimawandel selbst abzufedern.

Industriestandort sichern: Wasser ist ein kritischer Rohstoff. Eine unabhängige Versorgung garantiert Planungssicherheit für Chemie, Landwirtschaft und Produktion, ohne lokale Ökosysteme zu belasten.

Unternehmerischer Staat statt Bürokratie
Die Umsetzung muss nach unternehmerischen Prinzipien erfolgen:

Finanzierung: Nutzung bestehender Sondervermögen für wertschöpfende Sachinvestitionen (Anlagevermögen) statt für rein konsumtive Subventionen. Investitionen in die Infrastruktur sichern den Nationalreichtum für Generationen.

Effizienz-Klausel: Einführung eines „Use-it-or-lose-it“-Prinzips. Mittel, die aufgrund von Planungsverzögerungen nicht abgerufen werden, fließen sofort in einen zentralen Pool für beschleunigte Teilprojekte zurück, um den Baufortschritt zu garantieren.

Planungsbeschleunigung: Erlass eines Wasser-Sicherheitsgesetzes (analog zum LNG-Beschleunigungsgesetz), um föderale Blockaden und langwierige Verfahren bei Projekten von überragendem öffentlichem Interesse auszusetzen.

Deutschland darf nicht länger hoffen, dass es ausreichend regnet – es muss seine Infrastruktur aktiv für die kommenden Jahrzehnte sanieren und technisch unabhängig machen.

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