Text der Petition
Mit der Petition wird gefordert, dass die Nachsorge von Frauen nach der Geburt verbessert wird. Es soll ein Fokus auf den Gesundheitszustand der Frau gelegt werden, sowohl physisch als auch psychisch. Dazu sollte eine Expertenkommission eine Übersicht/Checkliste (z. B. fest verankert im Mutterpass) erarbeiten.
Begründung
Nach der Geburt - egal in welcher Woche und egal ob eine Lebend-, Tot- oder Fehlgeburt - muss der Körper, der dieses Wunder vollbraucht hat, Zeit bekommen wieder zu heilen (gestaffelten Mutterschutz). Durch die Wochenbett-Hebamme und Gynäkologin hat man Ansprechpartner, jedoch sollte eine Expertenkommission ausarbeiten, welche Unterstützung der Regeneration des Körpers wer übernimmt, kontrolliert und umsetzt.
Bei der Gynäkologin geht es in der Nachsorge meist ausschließlich um die Vagina, die Gebärmutter und die Verhütung. Es geht bei ihr in der Regel nicht um z.B. Nabelbruch, Bauchwandbrüche, Hämorrhoiden, Rektusdiastase, Steißbeinbruch, Leistenbruch, Rippenbruch, Beckenbodenschwäche oder ähnliche körperliche Beschwerden, die in der Schwangerschaft oder durch die Geburt entstanden sein können.
Bei der Hebamme geht es eher um das Zusammenspiel zwischen Mutter und Kind, Säuglingspflege etc, weniger um psychische Aspekte wie Geburtstraumata.
Die Hebammen und Gynäkologinnen sollten besser kooperieren.
Die Schwangerschaft sollte auch zu Beginn direkt im Mutterpass gewertschätzt werden und eventuelle Fehl- oder Totgeburten eingetragen werden.
Für die vollständige Genesung des Körpers der Mutter sollte eine Expertenkommission eine Übersicht/Checkliste (z.B. fest verankert im Mutterpass) erarbeiten.