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Diskussion zur Petition 54793

Krankheitsbekämpfung

Unterstützung der von Ebola betroffenen Gebiete mit vermehrten Sach- und Geldspenden vom 17.09.2014

Diskussionszweig: Von der Verhinderung der Ausbreitung von Seuchen

rupert1159 | 30.09.2014 - 10:28

Von der Verhinderung der Ausbreitung von Seuchen

Anzahl der Antworten: 18

Hilfe vor Ort: gerne.
Aber nicht so, wie geschehen.
Natürlich muss man versuchen,hier eine Quarantäne zu errichten!
Und das heisst:
-Grenzen dichtmachen
-Keine Flüge/Schiffe von/nach dort
-wer hinfährt,bleibt dort,bis die Epidemie vorbei ist.
Und nicht:
-nun hat es doch einen Helfer/Arzt/Priester etc. erwischt,den fliegen wir aus.....
-Heimaturlaub alle paar Wochen
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Nutzer1909254 | Thu Oct 23 16:46:50 CEST 2014 - Thu Oct 23 16:46:50 CEST 2014

Zitat: von rupert1159
Natürlich muss man versuchen,hier eine Quarantäne zu errichten!
Und das heisst:
-Grenzen dichtmachen
-Keine Flüge/Schiffe von/nach dort
-wer hinfährt,bleibt dort,bis die Epidemie vorbei ist.
Und nicht:
-nun hat es doch einen Helfer/Arzt/Priester etc. erwischt,den fliegen wir aus.....
Wenn ich es richtig mitbekommen habe wurde ein Ebola-Patient in Hamburg erfolgreich behandelt.

Nachteile:
welche Nachteile?
in der BRD gib es anscheinend 50 entsprechend ausgestatte Isolierstationen.
Wenn man die Ansteckungswege über Kontakt der Körperflüssigkeiten, die mit dem Virus infiziert sind und das halbwegs verstanden hat und den Umgang penibel beachtet ist das Risiko recht überschaubar.
Ansonsten siehe unter Vorteile wenn sich Ebola doch weiter ausbreiten sollte und auch die Impfstoffe unter entsprechend guten Bedingungen getestet werden können.

Vorteile:
Direkt bei uns ist eine bessere Forschung, Versorgung, ... möglich, dh dadurch wird insgesamt eine bessere Prophylaxe und Behandlung möglich und die Behandlungs-Methoden und -ergebnisse können international ausgetauscht und verbessert werden.

Die Behandlungsmethoden und Ergebnisse aus Hamburg sollen anscheinend auch demnächst zugänglich gemacht werden.
Was ich so am Rande verstanden habe, laut Ärzteteam
- sind anscheinend gerade in der Anfangszeit bis zu 10 l Infusionen nötig
- der Magen-Darmtrakt wird recht früh und stark geschädigt
- Magen-Darmbakterien gelangen ins Blut und verursachen eine bakterielle Blutvergiftung wogegen aber die Standard-Antibiotiaka nichts bewirken sondern andere Antibiotika eingesetzt werden müssen
- die möglichen Impfstoffe konnten auch schon einigermassen eingegrenzt werden wie sie wirken könnten

Da der Ebola-Vius anscheinend recht früh und erfolgreich das Immunsystem ausschaltet und er sich recht schnell vermehrt und er die Blutgefässe schädigt verbluten die Patienten innerlich und äusserlich, oder sterben an der Sepsis durch die Bakterien sämtlicher geschädigter und infizierter Organe wie durch den Magen-Darmtrakt oder sterben spätestens durch das allgemeine Organversagen.

Der Virus ist also in allen möglichen Körpersäften, wie Erbrochenem, Exkrementen, Urin, Blut, Speichel, Muttermilch, Ejakulat, ... enthalten.

Ich verstehe es so, je früher ein Patient behandelt wird und der Virus zB durch Infusionen an seiner Verbreitung gehindert wird umso höher die Überlebenschancen.
Gezielte Antibiotikas gegen die körpereigene Magen-Darm-Bakterien, die durch die Darmwände in den restlichen Köper gelangen, dort nicht wirklich hingehören und auch nichts gutes bewirken und den Körper vergiften.
Starkes erbrechen und Blutungen so gut wie möglich verhindern und Volumenverluste durch frühstmögliche Behandlung durch Infusionen kompensieren.


Als medizinscher Laie hoffe ich doch, dass ich kein Ebola bekomme, falls doch lieber in Europa als in einer Busch-Krankenstation in Afrika.


Edit 17:45:
Die erfolgreiche Ebola-Behandlung durch die Hamburger UKE-Spezialisten eines WHO Mitarbeiters, der sich in dem Krisengebiet infiziert hatte, wird in der „New England Journal of Medicine“ (NEJM) veröffentlicht - nejm dot org

In Kurzform: die Symptome wurden intensivmedizinisch behandelt bis sich nach einigen Wochen das körpereigene Immunsystem gegen den Virus wehren konnte.

Zitat: von --
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/uniklinik-hamburg-so-behandelten-die-aerzte-den-geheilten-ebola-patienten-1.2188768

23.10.2014, 16:45 Uniklinik Hamburg
So behandelten die Ärzte den geheilten Ebola-Patienten
Direkt aus dem Reuters-Videokanal
Video: Reuters, Foto dpa

Wochen nach der Entlassung eines geheilten Patienten hat das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Details der Behandlung bekanntgegeben.


Zitat: von --
http://www.ksta.de/panorama/-klinik-eppendorf-wie-der-hamburger-ebola-patient,15189504,28826730.html

KLINIK EPPENDORF - ERSTELLT 23.10.2014
Wie der Hamburger Ebola-Patient geheilt wurde


Häufiges Erbrechen, Blutvergiftung, Bewusstseinsstörungen: Fünf Wochen lang wurde ein Ebola-Patient in der Uniklinik Eppendorf behandelt. Jetzt haben die Ärzte erstmals detailliert berichtet, wie sie den Mann retten konnten.

Hamburg.
Der Hamburger Ebola-Patient hat seine Infektion nur dank intensivmedizinischer Maßnahmen überlebt. In den ersten drei Tagen habe er bis zu zehn Liter Flüssigkeit benötigt, erklärte Stefan Schmiedel, leitender Tropenmediziner am Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE) am Donnerstag. Insgesamt sei der Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fünf Wochen lang im UKE behandelt und schließlich Anfang Oktober als gesund entlassen worden, sagte Schmiedel. Sein Immunsystem habe so weit stabilisiert werden können, dass es das Ebola-Virus erfolgreich selbst bekämpfen konnte.

(...)

„Der Mann war außerordentlich geschwächt, wirkte stets stark benommen und müde“, sagte
Schmiedel. Massiv angegriffen war vor allem sein Magen-Darm-Trakt, was zu starken Bauchschmerzen, Durchfall und häufigem Erbrechen führte. Dies habe man durch „intensives Flüssigkeits- und Ernährungsmanagement“ erfolgreich behandeln können. Doch etwa ab dem 13. Krankheitstag sei es zu einer schweren bakteriellen Blutvergiftung gekommen, die sogar zu Bewusstseinsstörungen und Atmungsproblemen führte.
(...)
Ansgar Lohse, Direktor der Poliklinik des UKE, warnte davor, aus der Behandlung eines einzigen Patienten voreilige Schlüsse zu ziehen. Doch dank der „engmaschigen Diagnostik“, die parallel zur UKE-Behandlung nahezu rund um die Uhr im Hamburger Bernhard-Nocht-Institut vorgenommen wurde, habe man „wesentliche Erkenntnisse“ über das Virus und den Verlauf der Infektionen gewinnen können. So seien zum Beispiel im Urin des Patienten noch infektiöse Ebola-Viren gefunden worden, als sie im Blutplasma schon Tage zuvor nicht mehr nachgewiesen werden konnten.

Erkenntnisse für die Ebola-Gebiete

Die High-Tech-Medizin eines Hamburger Universitätskrankenhauses sei zwar nicht in die Ebola-Gebiete zu exportieren, sagte Tropenmediziner Schmiedel. Dennoch ließen sich einige der gewonnenen Erkenntnisse „durchaus vor Ort“ anwenden, etwa die wichtigen Flüssigkeits-Infusionen in den ersten Krankheitstagen.
(...)

Die UKE-Spezialisten haben ihren „Ebola-Fall“ im „New England Journal of Medicine“ (NEJM) veröffentlicht http://www.nejm.org - der Patient hatte sie zuvor von ihrer ärztlichen Schweigepflicht entbunden. (epd

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Nutzer1909254 | Wed Oct 22 04:35:05 CEST 2014 - Wed Oct 22 04:35:05 CEST 2014

Mittlerweile sind es über 9.000 Infizierte, ohne Impfstoff werden das wohl noch mehr wenn sich mit dem Umgang nichts ändert. Vernünftiges Aufklärungsmaterial über den Umgang und die Infektionswege wären sinnvoll.

An für sich ist es beschämend, ein paar junge deutsche Medizin Studenten im Praktikum (war das in "hart aber fair"?), die zu dem Ausbruch zufällig noch im Krisengebiet waren und doch länger als geplant geblieben sind haben für ein paar Hundert Euro provisorisch eine Isolierstation eingerichtet und Personal geschult während andere mit Millionen hantieren und nicht richtig in die Pötte gekommen sind.

Kanada spendet 2 experimentelle Impfstoffe, die trotz einiger politischen und ethischen Fragen innerhalb der nächsten Monate getestet werden könnten, was normalerweise Jahre dauert.
Allerdings muss der Impfstoff bei minus 80 Grad gelagert werden, wie das in den betroffenen Gebieten ununterbrochen funktionieren soll ist mir noch unklar.

Mit den ganzen deutchen Pannen in den anderen Krisen wie nicht fliegende und sonstige marode Militärausrüstung hat Deutschland ausser funktionierender Bundeswehr Gulaschkanonen gegen die ISIL womöglich funktionierende mobile Kühlaggregate gegen Ebola?

Zitat: von --
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ebola-epidemie-das-impfstoff-dilemma-1.2183830

21. Oktober 2014 16:57 Von Kai Kupferschmidt
Ebola-Epidemie - Das Impfstoff-Dilemma

Der Ebola-Ausbruch in Westafrika lässt sich ohne Impfstoff kaum noch eindämmen. Nun sollen zwei Kandidaten in aller Eile getestet werden. Doch das wirft schwierige ethische Fragen auf.

Die Fracht ist so kostbar, dass sie sicherheitshalber in drei separaten Flugzeugen reist. 800 Fläschchen mit einem experimentellen Impfstoff gegen Ebola wurden am Montag vom nationalen Mikrobiologielabor in Winnipeg in Kanada an die Uniklinik Genf geschickt. "Es war uns einfach zu riskant, alles auf eine Karte zu setzen", sagt Marie-Paule Kieny, stellvertretende Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Die Fläschchen sind von der kanadischen Regierung an die WHO gespendet worden. Sie könnten Zehntausende Dosen Impfstoff ergeben. (,,,) Mehr als 9000 Menschen haben sich in Liberia, Guinea und Sierra Leone bereits mit Ebola infiziert. Die WHO geht davon aus, dass es in Wirklichkeit doppelt so viele sind. Und die Krankheit breitet sich weiter aus. "Ich glaube, wir werden diese Epidemie erst endgültig in den Griff kriegen, wenn wir auch einen Impfstoff haben", sagt Michael Osterholm, Epidemiologe am Zentrum für Infektionskrankheiten der Universität von Minnesota.

(...) Erst dann folgt eine groß angelegte Phase-3-Studie mit Tausenden Teilnehmern, die endgültig belegt, ob der Impfstoff Menschen schützt. Das alles dauert normalerweise viele Jahre.

"So viel Zeit haben wir aber nicht", sagt Kieny. In einem nie da gewesenen Kraftakt soll die klinische Entwicklung der beiden Impfstoffe darum binnen weniger Monate abgeschlossen werden. Doch die Beteiligten müssen zahlreiche praktische Probleme lösen und ringen mit schwierigen ethischen und politischen Fragen: (...) Der kanadische Impfstoff wird seit vergangener Woche in den USA geprüft. Spätestens Anfang November soll er dann auch in Genf und in Hamburg getestet werden. Weitere Studien sind in Kenia und Gabun geplant. Die Phase 2 soll übersprungen werden. Sobald im Dezember erste Daten aus den Sicherheitstests zur Verfügung stehen, könnten einige Tausend Dosen in die betroffenen Länder geschickt werden, um dort Anfang 2015 direkt in einer Phase-3-Studie getestet zu werden.
(...)
Und es gibt andere Probleme. So muss der Impfstoff bei minus 80 Grad gelagert werden - alleine das ist in den betroffenen Ländern schwer zu organisieren. Schon für die Studie könnte das ein Problem sein. Im Augenblick plant GSK zwei Studien, sagt Ballou: Eine in Liberia und eine in Sierra Leone. Es könne sein, dass einer der Tests aus logistischen Gründen scheitert. "Dann haben wir immer noch die andere Studie", sagt Ballou. Wenn es um einen Impfstoff gegen Ebola geht, setzt niemand alles auf eine Karte. Dafür ist der Einsatz zu hoch.

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Nutzer1909254 | Tue Oct 21 17:56:14 CEST 2014 - Tue Oct 21 17:56:14 CEST 2014

Zitat: von denkende Zicke
Warum haben sich einige Pfleger trotz unserer westlichen hochtechnologischen Hygiene angesteckt ?

Ich habe zwar keine praktische EbolaErfahrung aber wenn ich mal das zusammennehme was man so hört, ...
Infektion durch Körperkontakt, Körperflüssigkeiten, Blut, Speichel, Urin, Kot, Erbrochenes, Muttermilch, Ejakulat (anscheinend auch noch Wochen nach Genesung), ... über Schleimhaut und Wunden.

Hochtechnologische Hygiene hilft wenig wenn sie zwar ganz geschickt in einen Schutzanzug / Ganzköperkondom krabbeln aber nicht richtig abdichten und ihnen ein infizierter über die geschützten Hände mit Handschuhen erbricht und sie das irgendwie INNEN in den Schutzanzug einbringen und eine kleine Wunde haben.

Auch weniger praktisch dürfte es sein wenn ihr gesamter Schutzanzug aussen voll ist, sie sich geschickt rauswinden und dann ohne Desinfektion den Schutzanzug mit den Händen aussen anfassen, ...

So ganz angenehm dürfte es in den Schutzanzügen auch nicht sein, wenn sie dann etwas unvorsichtig sind und denken, um das mal schnell zu erledigen brauch ich nicht in den Anzug, das geht auch mal ohne, ... kann es natürlich auch schnell passieren, ...

Trotz Schutzanzügen, Desinfektionsmitteln, Abwasseranlagen, ... kann man sich durch menschliches Ungeschick oder Unvorsichtigkeit infizieren.

Ob das Einmalanzüge sind oder mehrmals desinfiziert werden weiss ich nicht, aber auch da kann es poröse Stellen geben, ...

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denkende Zicke | Tue Oct 21 12:18:18 CEST 2014 - Tue Oct 21 12:18:18 CEST 2014

...deshalb ist es ja so (nicht) sinnvoll, Ebolakranke durch die halbe Welt zu transportieren, und überall auf dem Weg das Virus entkommen zu lassen. Die Pharmafirmen und Militärbiologen werden dankbar sein.

Auch ich denke, es wäre wichtig, Personen mit ansteckenden Viren auszusperren, damit man keine Ansteckung weitertransportiert. bzw importiert. Und wenn man die Virusfreiheit nicht sicher erkennen kann, muß jedem Risiko-Reisenden der Zugang verwehrt werden. Warum kann die Forschung nicht in die infizierten Länder verlegt werden ? Erst stellt man Regeln auf und sagt, alles ungefährlich, später erkennt man Übertragungswege, an die man micht gedacht hat. Warum haben sich einige Pfleger trotz unserer westlichen hochtechnologischen Hygiene angesteckt ?

War doch bei den Atomkraftwerken auch so, der Direktor wollte mit seiner Familie absolut kein Häuschen neben dem Reaktor.....denn dann wäre Tschernobyl nicht passiert. Wir haben es doch immer wieder erlebt, Gefahrenabwehr , Schulden und Kosten der Allgemeinheit aufbürden, aber die Profite sind Privat- bzw Firmenverdienst.

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Nutzer1909254 | Mon Oct 20 22:35:57 CEST 2014 - Mon Oct 20 22:35:57 CEST 2014

Zitat: von Malika2000
Die Einreise nach Deutschland halte ich jedoch nicht für sinnvoll, solange sich die Bevölkerung nicht selbst ausreichend schützen kann. Die Gefahr einer Seuchenausbreitung ist viel zu hoch- insbesondere in NRW dem am dichtest besiedelten Bundesland.

Auch wenn es bei uns mehr als genug gibt, die das mit Ebola nicht glauben und als Verschwörungstheorie abtun sollte bei uns doch ausreichend Isolierstationen, Schutzanzüge, Desinfektionsmittel, Entsorgungsmöglichkeiten der Verbrauchsmaterialien, ... und entsprechend informierte Ärzte, Sanitäter und sonstiges Fachpersonal vorhanden sein.

Sobald bei uns bei jemanden der Verdacht besteht wird er vermutlich sofort in Quarantäne kommen und überprüft werden mit wem er in letzter Zeit Kontakt hatte.

Dass bei uns jemand länger mit Ebola herumläuft und massig Leute infiziert kann ich mir mit unserer Allgemeinbildung, Kultur, Hygiene und Klima weniger vorstellen.

Nur die Frage ist halt, gibt es anfänglich noch andere Symptome als Fieber?
Soll ein Hausarzt gerade bei der anstehenden Winterperiode bei jedem Patient mit Fieber auf Ebla tippen? Vermutlich nicht.

Entsprechend nötigen Respekt vor Ebola, Ja - Angst in der BRD, Nein.

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Malika2000 | Mon Oct 20 13:00:09 CEST 2014 - Mon Oct 20 13:00:09 CEST 2014

Zitat: von Jedermann

Was viel sinnvoller wäre: Wenn jemand die Krankheit überstanden hat, ist er (zumindestens gegen diese Variante des Virus) immun ... warum diese Leute nicht im Schnellverfahren zu Krankenpflegern ausbilden ? Deren Risiko wäre weitaus geringer ....



Im Schnellverfahren kann niemand Krankenpfleger oder Krankenpflegerinnen ausbilden- noch dazu wo es in Deutschland massiv an Pflegepersonal mangelt. Das wäre ja so, als würde man mal eben im Schnellverfahren Männer dazu ausbilden um gegen den islamistischen Terror vor Ort zu kämpfen.
Die Einreise nach Deutschland halte ich jedoch nicht für sinnvoll, solange sich die Bevölkerung nicht selbst ausreichend schützen kann. Die Gefahr einer Seuchenausbreitung ist viel zu hoch- insbesondere in NRW dem am dichtest besiedelten Bundesland.

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Ylander | Tue Oct 07 08:28:40 CEST 2014 - Tue Oct 07 08:28:40 CEST 2014

Wichtig vor allem wegen der hohen Ansteckungs- und Ausbreitungsgefahr (aus gegebenem Anlass):

- kein Ausfliegen von Ebola-Patienten aus den verseuchten Ländern in Westafrika
- keine Entsendung von medizinischem Personal in die verseuchten Länder in Westafrika.

Denkbar wäre Schulung von nachgewiesen Ebola-freiem medizinischen Personal dieser westafrikanischen Entwicklungsländer durch deutsches medizinisches Personal und Mitgabe von Medizin an dieses zur Versorgung vor Ort.

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ulrics | Mon Oct 06 16:29:37 CEST 2014 - Mon Oct 06 16:29:37 CEST 2014

Allerdings sehe ich die Petition nicht als Mittel zum Zwecke. Es steht jedem frei zu spenden. Wichtiger finde ich jedoch die Prävention in Form von Forschung. Eine verstandene Seuche mit Impfstoff ist die beste Vorbeugung. Der Klimawandel wird ohnehin über kurz oder lang auch Seuchen, wie Dengue zu uns bringen.

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Akkarin45 | Mon Oct 06 09:32:43 CEST 2014 - Mon Oct 06 09:32:43 CEST 2014

Ich denke auch, dass es sehr wichtig ist jetzt zu handeln, denn gerät die Erkrankung erstmal außer Kontrolle (soweit man davon nicht jetzt schon sprechen kann) wird man sie nicht mehr stoppen können. Immerhin rechnet man mit bis zu 1,4 Mio Erkrankten im Januar 2015. Ich denke es ist wichtig Aufklärungskampagnen zu haben, da Ebola laut neuster, aber nicht allzu bekannter Studien, sich sehr wohl durch die Luft verbreitet. Dementsprechend müssen Schutzvorkehrungen unternommen werden. Außerdem denke ich ist es notwendig dass die Grenzen der infizierten Länder dicht gemacht werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Ich sage nicht, dass man die Länder sich selbst überlassen soll aber sind erstmal hunderte oder tausende in Deutschland infiziert fehlen auch uns die medizinischen Mittel. Es liegt ein meilenweiter Unterschied zwischen der Behandlung eines Erkrankten oder hunderter und ich befürchte auch Deutschland fehlen dafür die Mittel. Die Erforschung eines funktionierenden Gegenmittels sollte Priorität haben!

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wst0312 | Thu Oct 02 23:32:06 CEST 2014 - Thu Oct 02 23:32:06 CEST 2014

Zitat: von Nutzer1909254
Warum interessiert sich die Pharmaindustrie nicht so richtig für diese Überlebenden um wirksame Ebola-Viren-Schutzimpfstoffe zu gewinnen? Klaro, weil sich damit derzeit keine grossen Gewinne erzielen lassen und der Aufwand für die Forschung hoch ist.
Mal ehrlich, für die paar Tausend betroffenen Schwarzen interessiert sich die Pharmaindustrie nicht wirklich. Das ist eine Schande.


Die Annahme, dass sich die Pharma-Industrie nicht dafür interessiert halte ich für falsch. Sie war als allererstes mit im Boot.
Die WHO ist keine wohltätige Organisation! Sie ist die Marketingabteilung der Pharmaindustrie! Die WHO beschäftigt unter anderem Mitarbeiter die direkt auf der Lohnliste von Pharmakonzernen stehen!

Wenn man sich nun mal daran erinnert, dass die WHO schon ziemlich zu Anfang angeregt hat, die Regeln für Medikamententests an Menschen aufzuweichen, würde mich mal interessieren wieviele der Opfer wirklich durch Ebola und wieviele durch "Nebenwirkungen" umgekommen sind...

Ich befürchte nur, dass werden wir, dank "Lobbyismus" nie erfahren. (Früher hieß Lobbyismus Bestechung und war verboten - die Methoden haben sich hingegen kaum geändert)

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