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Diskussion zur Petition 142142

Aktienrecht

Änderung von § 174 Aktiengesetz vom 26.11.2022

Diskussionszweig: Populistisch aber nicht sinnvoll...

Torxuser | 25.01.2023 - 10:13 (Zuletzt geändert am 25.01.2023 - 16:28 von Torxuser )

Populistisch aber nicht sinnvoll...

Anzahl der Antworten: 35

... da über die Verwendung von Überschüssen auf der Aktionärsversammlung im Sinne der Fortführung des Unternehmens entschieden wird.
Da der Staat in der Regel selbst zum Aktionär wird und dividendenberechtigt ist, beschneidet er sich selbst mit so einer Gesetzesänderung.
Die Vergangenheit zeigt auch, dass sich die Staatsbeteiligung immer zu Lasten der Altaktionäre und zum Vorteil der Staatsaktien entwickelt hat.

Zum Beispiel Lufthansa:
Der Staat hat die Beteiligung von 20% am Unternehmen mit einem Vorzugspreis erhalten (306 Mio EUR). Zu diesem Preis konnte kein privater Aktionär Aktien erwerben. Die Rendite ist also für den Staat außerordentlich hoch. Durch Veräußerung konnte der Staat einen Erlös von über 1 Mrd EUR erhalten.
Welcher private Aktionär konnte in solch kurzer Zeit mit der Lufthansa-Aktie eine ähnliche Rendite erzielen? Dieser zahlt zusätzlich noch auf die Dividende 25% Abgeltungssteuer an den Staat. Falls der Staat dies auch macht, ist es nur "linke Tasche - rechte Tasche". Also voller Nettoverdienst.
Ähnliches wird auch bei Uniper erwartet.

Wo also ist das Problem, dass der Petent geregelt sehen will? - Das gibt es nicht!
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