Text der Petition
Mit der Petition wird gefordert, Frauen besser vor Gewalt durch Partner/Expartner durch elektronische Fußfessel zu schützen.
Begründung
In Deutschland stirbt ca. jeden dritten Tag eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner. Häusliche Gewalt ist an der Tagesordnung und nimmt seit einigen Jahren sogar zu. Es gibt zu wenig Frauenhäuser und diese sind häufig überfüllt und nicht in der Lage, weitere schutzbedürftige Frauen aufzunehmen. Hinzu kommen die hohen Kosten für die Einrichtung und Unterhaltung von Frauenhäusern. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb die ohnehin traumatisierten Frauen ihr vertrautes Umfeld verlassen und in Frauenhäusern untergebracht werden müssen, um Schutz zu finden. Es sollte für jede Frau die Alternative geben, dass sie in ihrer Wohnung bleiben kann und stattdessen der gewalttätige Partner die gemeinsame Wohnung verlassen und der Wohnung fernbleiben muss. Wie Erfahrungen in anderen europäischen Ländern zeigen, kann durch das Tragen einer elektronischen Fußfessel zuverlässig sichergestellt werden, dass sich der Täter der Wohnung und insbesondere der Frau nicht mehr unbemerkt nähern kann, da sie sofort mittels Warn-App benachrichtigt wird, wenn er eine gewisse Distanz unterschreitet. Das hat den Vorteil, dass die Frau sich auch außerhalb der Wohnung im öffentlichen Raum frei bewegen kann, weil die App sie sofort warnt, wenn der gewalttätige (Ex)Partner sich nähert.
Das Tragen der Fußfessel darf in Deutschland nicht an Datenschutzverordnungen scheitern, denn: Der Schutz von Unversehrtheit und Leben der betroffenen Frauen muss Vorrang haben vor dem Schutz von Daten.
Die elektronische Fußfessel ist, wie sich z.B. in Spanien und Frankreich gezeigt hat, sehr erfolgreich: In Bezirken, in denen gewalttätigen (Ex-)Partnern konsequent das Tragen einer Fußfessel angeordnet wurde, konnte die Femizid-Rate auf null gesenkt werden. Darüber hinaus ist die Fußfessel viel kostengünstiger als der Unterhalt von Frauenhäusern.
Es gibt keinen plausiblen Grund, gewaltbereite Männer zu schonen und ihnen uneingeschränkte Bewegungsfreiheit zu gewähren, während die traumatisierten Frauen sich in Frauenhäusern verstecken und dabei immer fürchten müssen, dass sie sich in Gefahr begeben, sobald sie diesen geschützten Bereich verlassen.
Quelle: Wie Spanien Frauen vor sexualisierter Gewalt schützt - Deutschlandfunk
Daher die "unglaubliche" Erfolgsgeschichte von 25% Rückgang von Femizide durch die Fussfessel, was man feiert. (Abgesehen davon das auch andere Massnahmen getroffen wurde)
Also 13.000 Männer an die Fussfessel gelegt wegen 74 Femizide und 22 weniger .. wo fraglich ist ob es wegen der Fussfessel war?
Also 13.000 Leute das Leben ruinieren ... auf Verdacht? Ich denke wohl kaum das eine Fussfessel gut ankommt auf dem Arbeitsplatz.
Ein Annäherungsverbot reicht aus!
Warum gab es denn soviel Unterstützung in Spanien dafür.
Doch wegen dem Fall von Ana Orantes Ruiz.
... und hier kommen wir wieder zu dem Fall des politischen Aktionismus durch Extremfälle. Gibt es auch in Deutschland im anderen Bezug.
So ist es denn dann wirklich sinnvoll?
Wäre es vielleicht nicht sinnvoller wenn Kommune eine harte Reserve von temporären Wohnraum in der Höhe von 0,1% der Bevölkerung schaffen, den Sie für Opfer von Partnerschaftsgewalt (jeglichen Geschlechts), Opfer für Katastrophen, etc.. nutzen könnten.
So das diese Leute einen Übergangswohnraum haben - anstatt gesonderte Männer- und Frauenhäuser, etc...?
Mmhh.. .kostet Geld... mmmh.
Ich bin gegen eine Symbolpolitik welche Freiheitsrechte einschränkt und zum Missbrauch einlädt!!!
Das Argument das der Erfolg 100% sei, da keine Frau getötet wurde, die es geschafft hat den Ex-Partner eine Fussfessel anzulegen ... da sag ich auch das es einen 100% Erfolg gibt wenn man diese Männer wegsperrt oder hinrichtet. Oder alle Männer von Frauen trennt dann kann logischerweise auch kein Femizid durch einen Mann begangen werden. Das ist kein Argument!!
Wenn man denkt das die Fussfessel nicht das gesellschaftliche Leben einschränkt - Wie wäre es mit Fussfessel für Beide?!.
Das wäre interessant. Ein echtes Opfer würde doch nichts dagegen haben mit eine elektronischen Fussfessel rumzulaufen wenn sie dadurch geschützt wird.
Würde mich auch wundern wieviele Opfer bewusst den Kontaktverbot brechen um den Täter in Bedrängnis zu bringen.
Bin absolut dagegen, wenn man diese Einschränkung der Freiheit einfach einführt ohne diese Problematiken zu durchleuchten und nur denkt ... gilt ja nur für böse Menschen.
Eine Frau hat schon jetzt genug Möglichkeiten einen Mann durch Missbrauch des gültigen Rechts zu ruinieren. Ein Mann hingegen eher wenig. Daher muss das Recht neu gedacht werden und Abstand genommen werden von der Symbolpolitik.