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Diskussion zur Petition 178650

Geschlechterspezifische Fragen

Verbesserter Schutz für Frauen vor Gewalt durch Partner/Expartner vom 26.02.2025

Diskussionszweig: Spanien - Erfolgsgeschichte?

Nutzer18343 | 29.03.2025 - 18:07 (Zuletzt geändert am 29.03.2025 - 18:19 von Nutzer18343 )

Spanien - Erfolgsgeschichte?

Anzahl der Antworten: 3

Zitat:

Im vergangenen Jahr wurden 94 Femizide begangen, in 52 Fällen hat der Partner oder Ex-Partner die Frau getötet. 2010 waren es noch 74 Frauen, die von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet wurden.

Zitat:
Die „spanische Fußfessel“ für potenzielle Straftäter ist eine präventive Maßnahme. Sie soll Frauen, die von ihrem Ex-Partner bedroht werden, schützen. Und sie zeigt Wirkung: Die Fußfessel wurde bisher in über 13.000 Hochrisikofällen eingesetzt – und keine Frau, die durch sie geschützt wurde, wurde getötet.

Quelle: Wie Spanien Frauen vor sexualisierter Gewalt schützt - Deutschlandfunk

Daher die "unglaubliche" Erfolgsgeschichte von 25% Rückgang von Femizide durch die Fussfessel, was man feiert. (Abgesehen davon das auch andere Massnahmen getroffen wurde)

Also 13.000 Männer an die Fussfessel gelegt wegen 74 Femizide und 22 weniger .. wo fraglich ist ob es wegen der Fussfessel war?

Also 13.000 Leute das Leben ruinieren ... auf Verdacht? Ich denke wohl kaum das eine Fussfessel gut ankommt auf dem Arbeitsplatz.

Ein Annäherungsverbot reicht aus!

Warum gab es denn soviel Unterstützung in Spanien dafür.

Doch wegen dem Fall von Ana Orantes Ruiz.

... und hier kommen wir wieder zu dem Fall des politischen Aktionismus durch Extremfälle. Gibt es auch in Deutschland im anderen Bezug.

So ist es denn dann wirklich sinnvoll?

Wäre es vielleicht nicht sinnvoller wenn Kommune eine harte Reserve von temporären Wohnraum in der Höhe von 0,1% der Bevölkerung schaffen, den Sie für Opfer von Partnerschaftsgewalt (jeglichen Geschlechts), Opfer für Katastrophen, etc.. nutzen könnten.

So das diese Leute einen Übergangswohnraum haben - anstatt gesonderte Männer- und Frauenhäuser, etc...?

Mmhh.. .kostet Geld... mmmh.

Ich bin gegen eine Symbolpolitik welche Freiheitsrechte einschränkt und zum Missbrauch einlädt!!!

Das Argument das der Erfolg 100% sei, da keine Frau getötet wurde, die es geschafft hat den Ex-Partner eine Fussfessel anzulegen ... da sag ich auch das es einen 100% Erfolg gibt wenn man diese Männer wegsperrt oder hinrichtet. Oder alle Männer von Frauen trennt dann kann logischerweise auch kein Femizid durch einen Mann begangen werden. Das ist kein Argument!!

Wenn man denkt das die Fussfessel nicht das gesellschaftliche Leben einschränkt - Wie wäre es mit Fussfessel für Beide?!.

Das wäre interessant. Ein echtes Opfer würde doch nichts dagegen haben mit eine elektronischen Fussfessel rumzulaufen wenn sie dadurch geschützt wird.

Würde mich auch wundern wieviele Opfer bewusst den Kontaktverbot brechen um den Täter in Bedrängnis zu bringen.

Bin absolut dagegen, wenn man diese Einschränkung der Freiheit einfach einführt ohne diese Problematiken zu durchleuchten und nur denkt ... gilt ja nur für böse Menschen.

Eine Frau hat schon jetzt genug Möglichkeiten einen Mann durch Missbrauch des gültigen Rechts zu ruinieren. Ein Mann hingegen eher wenig. Daher muss das Recht neu gedacht werden und Abstand genommen werden von der Symbolpolitik.
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