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Diskussion zur Petition 192916

Jugendschutz

Schutz von Kindern und Jugendlichen vor "Lootboxen" und "Pay-to-Win-Mechaniken" vom 05.01.2026

Diskussionszweig: Schon wieder? Und mit der üblichen Ausreden "für die armen Kinder!"?

Lupinal | 14.02.2026 - 16:51 (Zuletzt geändert am 25.02.2026 - 13:37 von Lupinal )

Schon wieder? Und mit der üblichen Ausreden "für die armen Kinder!"?

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"Mit der Petition wird zum Schutz von Kindern und Jugendlichen ein gesetzliches Verbot von sogenannten "Lootboxen" und "Pay-to-Win-Mechaniken" gefordert."

Warum sollen bloß immer ALLE ANDEREN verzichten, nur weil eine kleine Anzahl Eltern in ihrem Job als Erzieher versagen?
Eltern haben die Pflicht, ihre Kinder vernünftig zu erziehen, und Glückspiel, das unsere Kultur seit Jahrtausenden begleitet, ist dabei eine der Standard-Herausforderungen, die fast alle andere meistern: it's a Skill-Problem.
Eltern haben die Kontrolle über die Ausgaben und den Medienkonsum ihrer Kinder, warum sollten Eltern diese Kontrolle an den Staat abgeben, der sich immer wieder als noch schlechter darim erwiesen hat, und naturgemäß völlig außerstande ist, auf individuelle Anforderungen einzelner Kinder einzugehen.

Schon darum: Ablehnung.

"Mit dieser Petition fordern wir den Deutschen Bundestag auf, Lootboxen sowie sogenannte Pay-to-Win-Mechaniken in digitalen Spielen gesetzlich zu verbieten oder wirksam zu unterbinden."

Anmaßend, ein schwerer Schlag für eine ganze Branche, schädlich für all die Spieler, die diese Art von Monetarisierung Kauf oder Abo vorziehen, schwer umzusetzen (Verbot von VPNs und Einführung deep packet inspection).

"Immer mehr Kinder und Jugendliche kommen bereits früh mit Spielmechaniken in Kontakt, die auf Zufall, ständige Belohnungsreize und finanziellen Druck setzen."

Inkorrekt: ja, es gibt einen Zufallsfaktor, aber der ist geringer als bei jeder Losbude auf dem Rummel oder jeder staatlichen Lotterie; ...und es gibt eben KEINEN finanziellen Druck im Gegensatz zu KAuf- oder Abospielen, die ohne Zahlung keine Teilnahme erlauben.
Und wann KINDER damit in Kontakt kommen, ist Sache der Eltern - die müssen ihnen weder Computer, noch downloads, noch Spielzeiten an Spiel X erlauben, noch Geld für Transaktionen zur Verfügung stellen.

"Lootboxen funktionieren nach Prinzipien, die denen des Glücksspiels ähneln und nachweislich ein hohes Suchtpotenzial besitzen. Minderjährige können die psychologischen und finanziellen Folgen solcher Systeme nicht überblicken und sind ihnen weitgehend schutzlos ausgeliefert."

Ja, wie ein großer Teil aller Spiele!
Nur: im Unterschied zum Casino oder der Spielhalle, aber in Übereinstimmung zu Monopoly und Mensch-ärgere-Dich-nicht, gibt es keine möglichkeit echtes Geld zu gewinnen!
Suchtpotential: Citation needed.
Selbst mit Geldgewinnen (die Lootboxen nicht haben) haben über die Jahrtausende, seit es Glücksspiele gibt, nur eine kleine Minderheit Probleme damit.
Und das ist ein You-Problem: die Betroffenen können einfach ihr zur Verfügung stehendes Kapital begrenzen; selbst als Erwachsene, und hier geht es ja um Kinder, die nut Taschengeld-Geschäfte machen dürfen.
Nochmal, weil das immer wieder vergessen wird: der Schutz der Kinder sind ihre ELTERN, und ihre praktische GESCHÄFTSUNFÄHIGKEIT.

"Eltern berichten zunehmend von Kontrollverlust, hohen ungeplanten Ausgaben und emotionalem Druck auf ihre Kinder. Pay-to-Win-Modelle verstärken diese Problematik, indem sie Frustration bewusst erzeugen und den Eindruck vermitteln, dass Fortschritt und Erfolg nur durch Geld möglich sind. Damit werden Kinder früh an suchtähnliche Verhaltensmuster herangeführt."

Kontrollverlußt ist ein Zeichen des Versagens als Erzieher - aber dann gibt es garantiert noch andere Symptome.
Dafür ist dann die Familienhilfe und Erziehungberater da, oder besser noch, Großeltern, Onkeln und Tanten, Freunde und Bekannte mit älteren Kindern.
Und es gibt KEINE Entschuldigung für fianzielle PRobleme wegen free-to-play games mit Microtransactions als Monetarisierung; Herrje, Kauf- und Abospiele MUSS man bezahlen um zu spielen zu können.
Und dem hoffnungsvollen Nachwuchs zu erklären, daß man Papi nicht um eine Pony bittet, wenn er gerade den Job verloren hat, ist doch jetzt kein Hexenwerk.

Wenn ein Kind eine Neigung zu Suchtverhalten hat, dann ist es doch besser, die Eltern bemerken es in der Kindheit, wenn es nur einen Anruf kostet ("Stornieren Sie den Kauf, der Vertragspartner ist minderjährig und nicht geschäftsfähig") um dne Schaden zu beheben, denn als Erwachsener, wenn man Schulden bei einem kriminellen Geldverleiher hat, sowie Job, Haus und Familie verloren hat.

"Der Staat trägt eine besondere Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht über dem Schutz der psychischen Gesundheit junger Menschen stehen. Länder wie Belgien haben gezeigt, dass ein konsequentes Vorgehen möglich ist."

Nein, diese Verantwortung tragen die ELTERN.
Der Staat maßt sie sich nur an, wenn er seine Zukunft über Generationen plant.
(Aber bei den Abrißbirnen, die aktuell an der Macht sind, ist ein bißchen Zockerei noch das kleinste Problem unserer Enkel.)
Und die Eltern können diese Probleme durchaus lösen, aber es erfordert Arbeit, Erziehungsarbeit, und die Übernahme von Verantwortung statt alles auch Vater Staat abzuwälzen.

"Wir fordern daher eine klare gesetzliche Regelung, die Kinder und Jugendliche wirksam vor ausbeuterischen und suchtgefährdenden Monetarisierungsmodellen schützt und faire, transparente Spielmechaniken sicherstellt."

(Ein Leben in Ausbeutung durch Staat und Konzerne, und Ihre Sorgen drehen sich um Spiele...)
Und ich verstehe nicht, was an ein bißchen Stochastik intransparent sein soll - AFAIK müssen die Chancen klar angegeben sein.
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